Leitlinien

... für das Gemeindeleben im ev.-luth. Kirchspiel Jeinsen

 

Grundlagen und Ziele unseres Gemeidelebens

  • Wir verstehen unsere Gemeinde als eine Gemeinschaft, in der christlicher Glaube und Leben zusammenfinden.

  • Unsere gemeinsame Mitte ist der Glaube an Jesus Christus.

  • Das von Gott geschaffene ist vielfältig. Deshalb möchten wir für viele und unterschiedliche Menschen Anlaufstelle und Ort der Begegnung sein.

  • Es ist uns wichtig, im Denken und Handeln Gottes Liebe spürbar werden zu lassen.

  • Wir möchten die christliche Botschaft lebendig gestalten und zur Sprache bringen.

  • Wir suchen den Austausch, stellen uns den Lebens- und Sinnfragen unserer Zeit und beziehen uns auf die Bibel als Grundlage.

  • Wir begleiten und beraten an Schnittstellen des Lebens (z.B. Taufe, Konfirmation, Trauung, Tod) und stehen auch in anderen Lebensphasen seelsorglich beratend zur Verfügung (Hausbesuche auf Wunsch).

  • Wir fördern mündiges Christsein, stärken den Einfluss der Gemeindeglieder und legen Wert darauf, dass sich in unserer Gemeinde Gaben und Fähigkeiten frei entfalten können. Zugleich bemühen wir uns um die gegenseitige Anerkennung von Haupt- und Ehrenamtlichen.

  • Wir suchen das Gespräch mit den Nachbargemeinden und setzen uns ein für die regionale Zusammenarbeit der Kirchengemeinden.

 

Dieses Selbstverständnis zeigt sich in verschiedenen Möglichkeiten zur Teilnahme, Mitgestaltung und zu eigenverantwortlicher Mitarbeit:

 

  • Gottesdienste in der Kirchengemeinde und den Kapellengemeinden

  • Kindergottesdienste

  • Frauenkreise

  • Offene Jugendarbeit unter eigenverantwortlicher Leitung

  • Kinderchor, Jugendchor, Volkschor

  • Redaktionsarbeit des Gemeindebriefes

  • Gemeindefeste, Kondirmationsjubiläen, Erntedank, regionale Sommerkirche

  • Hausbesuche auf Wunsch

Herausforderungen für die Kirchengemeindearbeit sind für einen mittelfristigen Zeitrahmen folgende:

  • Entwicklung eines Gottesdienstkonzeptes, das regelmäßig traditionelle Gottesdienste ebenso bietet wie Gottesdienste, die neue Zielgruppen ansprechen. Die Vorbereitung, Gestaltung und Leitung der Gottesdienste wir dabei nicht allein bei hauptamtlichen Kräften liegen,

  • Schaffung von weiteren Beteiligungsstrukturen und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements im Bereich der Veranstaltungen, Gruppen und Kreise in den Gemeinden,

  • Gewinnung neuer ehrenamtlicher Mitarbeitenden und Verhinderung von Überlastung im ehrenamtlichen Engagement,

  • Sicherung und Erweiterung der finanziellen Ressourcen bei gleichzeitigem Rückgang der Kirchensteuermittel sowie Kooperationen mit örtlichen Vereinen

  • Zusammenwachsen der Kirchengemeinden zu einem Verbund mit je eigener Identität.