Jahreslosung 2018:

„Ich will dem Durstigen geben aus der Quelle lebendigen Wassers umsonst“

Unwillkürlich denke ich in diesen Tagen zunächst an starken Regen, Hochwasser, Überschwemmungen und die Folgen für Mensch und Natur.

Aus dem Buch der Offenbarung stammt dieser Satz, dem letzten Buch unserer Bibel. Dem Buch, das für die  frühen Christengemeinden Trost und Ermutigung war, trotz aller Verfolgung und Unterdrückung die Hoffnung nicht zu verlieren und fest im Glauben zu bleiben.

„Ich will dem Durstigen geben aus der Quelle lebendigen Wassers umsonst“, so lautet die Jahreslosung für 2018, im wörtlichen Sinne ausgelost aus einer unerschöpflichen Quelle biblischer Sprüche.

Was für ein Wort, welche Zusage liegt in diesem Satz! Ein Wort zu Beginn des Jahres, das das Zeug dazu hat, uns länger zu begleiten, als nur die ersten Tage im Januar.

Was für ein Wort. Zunächst: wonach dürstet es uns? In der Welt sicher nach Frieden, Gerechtigkeit und Toleranz. Und individuell? Welcher Durst bleibt hier ungestillt? So manche Sehnsucht und viele Träume und Hoffnungen warten im Leben auf Erfüllung.

Die Jahreslosung gibt uns die Bestätigung: Gott weiß, was wir brauchen, er kennt den Durst unserer Seele nach Leben, Liebe, Hoffnung und Trost. Und er schenkt uns immer wieder das nötige Lebenswasser - ein Wasser, das keine zerstörende Kraft hat, sondern Leben ermöglicht und erhält.

Was für ein Wort. Getröstet und gestärkt gehen wir in das neue Jahr – mit Gottes Segen!

Corinna Bormann, Diakonin in der ev.-luth. Kirchenregion Laatzen