Jungen Eltern helfen und mit Kindern auf Augenhöhe gehen..... Eröffnung von „Malibu“ am 22.09.2008 in Springe

Eine Bilderfolge von einem fröhlichen Nachmittag voller guter Wünsche, Gesang, spielenden Kindern, hoffnungsvollen Erwachsenen und dem Auftrag, den Segen weiter zu geben.

23.09.2008 - Quelle: Kirchenkreis

Das „Starterteam“! Von links oben: Frau Roch und Frau Grimm haben als Koordinatorinnen der „Evangelischen Erwachsenenbildung“ (EEB) das „Malibu-Konzept“ vorbereitet. Kirchenkreisdiakonin Frau Braun (sitzend links) und Frau Mantei, erste ausgebildete ehrenamtliche „Malibu-Kursleiterin“ im Kirchenkreis, organisieren die Eröffnung und die Malibukurse, die in Springe, Hemmingen, Rethen und Laatzen stattfinden werden

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Im Gemeindesaal der St.-Andreas-Kirchengemeinde in Springe erwarten ein „Spielfeld“ in der Mitte die Kinder und gedeckte Tische am Rande die Erwachsenen, die zur Eröffnung kommen werden.

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Die Gemeinden, in denen die erste „Malibu-Kurse“ bereits anlaufen, stellen sich auf Schautafeln vor.

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Landesbischöfin Frau Dr. Margot Käßmann wird von Diakoniepastor Klatt, der ja auch in St.-Andreas eine halbe Pfarrstelle bekleidet, empfangen.

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Eröffnung von "Malibu" im September 2008: Bevor die Veranstaltung losgeht, wendet sich Frau Dr. Käßmann erst einmal den kleinen Gästen zu.

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Von links. Superintendent Brandes, Pastor Niedernolte, Leiter der EEB, und Diakoniepastor Klatt. Bei der Begrüßung der Gäste unterstrich Pastor Klatt den Wert der Arbeit mit Kindern, denn „jedes Kind ist ein Heiligtum, eine Wohnstatt Gottes“. Für Pastor Niedernolte ist „Malibu“ das wichtigste Projekt der EEB im ganzen Jahr 2008, da es Eltern und Kinder im ganzen Land erreichen kann. „Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ (5. Mo. 8,3) zitierte er die Tageslosung, sondern braucht von klein auf Zuwendung, Kommunikation, Werte und Orientierung. Arbeit mit Kindern und jungen Familien hat im Kirchekreis Laatzen-Springe bereits eine gute Tradition, sagte Superintendent Brandes. Für diese Arbeit setzt der Kirchenkreis viel ein, denn wer Kinder tauft, muss auch den jungen Familien dabei zur Seite stehen, die Hoffnung der Taufe kennenzulernen und den Kindern zu vermitteln. Jesus stellt die Kinder in den Mittelpunkt. Politisch Verantwortliche zeige durch ihr Handeln, welche gesellschaftliche Gruppe ihnen am Herzen liegt. Der Kirchenkreis gibt hier ein eindeutiges Signal: Ihm liegen Kinder und junge Familien, also die Zukunft am Herzen.

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Frau Grimm von der EEB wies auf die besondere Ausrichtung von „Malibu“ hin, das nicht nur für Kinder "ab" dem 1. Lebensjahr angeboten wird, sondern schon "im" 1. Lebensjahr. Für ein Kind sorgen zu müssen, bedeutet für Eltern besonders im ersten Lebensjahr des Kindes eine totale Umstellung ihres Lebens. Die neue Aufgabe ist mit vielen Unsicherheiten und Fragen verbunden. "Malibu" will Erfahrungsaustausch ermöglichen, Informationen geben und vor allem – da es die Möglichkeiten der Kirchen-Gemeindehäuser vor Ort nutzen will – kann es für Eltern direkt am Ort angeboten werden.

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Martina Brose, Kirchenkreisjugenddiakonin aus dem Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg sang mit den Gäste zwischen den Redebeiträgen und frischte so die Konzentration immer wieder auf.

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„... und ein Herz, doch nicht aus Stein!“ Alle sangen mit und viele machten mit, als Frau Roch dazu aufforderte, das „Lied über mich“ mit entsprechenden Gesten zu begleiten.

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Frau Roch buchstabierte die Bedeutung des Namens „Malibu“ durch: M = miteinander den – A = Anfang – L = liebevoll und – I = individuell – B = begleiten und – U = unterstützen!

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Nun war es soweit: Landesbischöfin Frau Dr. Käßmann wurde von Frau Grimm gebeten, ihre Schirmherrschaft über das Projekt anzutreten.

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In ihrer anschließenden Ansprache ging Landesbischöfin Dr. Käßman auf die Geschichte von der Kindersegnung ein, in der Jesus sich zu den Kindern hinab begibt. „Wer mit Kinder auf Augenhöhe kommunizieren will, muss in die Knie gehen!“ Jesus stellt als Antwort auf die Frage nach dem, der der Erste sein soll, ganz entgegen den Traditionen seiner Zeit das Kind in den Mittelpunkt. Auch theologisch könne die Kirche von Kindern lernen. Denn Kinder stellen konkrete und klare Fragen und verlangen nach ebensolchen Antworten. Bei Gesprächen mit Kindern sei es für sie eine richtige Herausforderung, gute Antwort in ganz einfachen Worten zu sagen.

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Da Eltern von Anfang an Hilfen gebrauchen können, und eigentlich ein ganzes Leben lang als Eltern immer neu durch ihre Kinder vor Herausforderungen gestellt werden, ist es wichtig, ihnen von Anfang an zur Seite zu stehen. Denn Hilflosigkeit ist in der Erziehung kein guter Ratgeber. Das Bekenntnis zur gewaltlose Erziehung, wie es die Bibel ganz klar fordert, ist immer noch nicht selbstverständlich. Selbst in den kirchlichen Kinderheimen der Diakonie wurde ja bis in die 60er Jahre mit Gewalt erzogen. Wenn Kirche heute Gewaltlosigkeit in der Erziehung fordert, muss sie sich mit dieser eigenen Vergangenheit auseinandersetzen und daraus lernen. Denn wer von klein auf Gewalt als Problemlöser kennenlernt, wird immer weiter Gewalt anwenden. Wer gewaltfrei erzogen wurde, wird Zivilcourage entwickeln.

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Ohne engagierte Menschen vor Ort kann auch "Malibu" nicht zum Erfolg werden. Frau Roch von der EEB bedankt sich bei Diakonin Braun und Frau Mantei für ihre bisherige Arbeit und wünscht ihnen, dass das Projekt "Malibu" erfolgreich im Kirchenkreis wachsen kann.

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Zum Ende der Eröffnungsfeier ging Landesbischöfin Dr. Käßmann wieder auf Augenhöhe mit den anwesenden Kindern und setzte sich noch einmal zwischen die Kinder und Mütter auf das „Spielfeld“ in der Mitte des Gemeindesaales. Die Presse nahm dieses Fotomotiv gerne auf.

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Und da der Boden gut gepolstert war, fiel es den Fotografen auch nicht schwer, sich für das abschließende Foto ebenfalls auf Augenhöhe mit den Kindern zu begeben.

Uwe Büttner
Öffentlichkeitsbeauftragter im
Kirchenkreis Laatzen-Springe

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