Pour l´amour für die Nächsten—Liebe!
Eindrücke eines gelungenen Festes
23.08.2010 - Quelle: Nachrichten 2010 aus dem Kirchenkreis
Die Stiftung „proDiakonie“ hatte am 20. August zu ihrem 5. Stiftungsfest eingeladen -- zum dritten Mal ins Jagdschloss Springe. Freundlich wurden die Besucher schon im Eingang willkommen geheißen. Und das Haus wurde voll bis auf den letzen Platz. Die Spender und Unterstützer von „proDiakonie“ konnten sich an diesem Abend wohlfühlen. Es soll ein Dank sein und ein wenig von der Freude und der Hoffnung zurückgeben, die anderen Menschen im Kirchenkreis durch die Stiftung zuteil werden kann.
Auf 170 000,- Euro sei das Stiftungskapital von „proDiakonie“ inzwischen angewachsen, konnte Superintendent Brandes bei seiner Begrüßung verkünden. Er betonte, dass es sich in diesem Jahr besonders lohne, zu stiften, da die Hannoversche Landeskirche auf drei gestiftete Euro einen drauflege, um die Stiftungen kräftig zu unterstützen. Denn mit einer Stiftung könne nicht nur sehr gezielt geholfen werden, wie es „proDiakonie“ im Kirchenkreis tut. Es können auch Projekte aufgefangen werden, die in Gefahr geraten, wenn die Kommunen sich gezwungen sehen, ihre freiwilligen Leistungen zurück zu fahren. So könne dank der Erträge aus der Stiftung das Projekt „wellcome“, Unterstützung für junge Familien, in Springe bis Ende 2011 fortgeführt werden.
Gleichzeitig gäbe es gute Gespräche mit den Kommunen, die sich bemühten die sinnvollen und präventiven Maßnahmen der Diakonie, besonders in der Hilfe für Alleinerziehende und junge Familien trotz aller notwendigen Sparanstrengungen weiter zu unterstützen.
Superintendent Brandes stellte dann die neue Ephoralsekretärin, Frau Fuhst, und den neuen Fundraiser des Kirchenkreises, Herrn Schwier, vor. Er machte deutlich, dass auch die Arbeit des Fundraisers ganz besonders zur Zukunftssicherung diakonischer Angebote beitragen wird.
Der Gestorfer Bürgermeister und stellvertretende Bürgermeister der Stadt Springe, Herr Höfer, sprach für die Kommunen. Die Kommunen sind gezwungen zu sparen, führte er aus. Denn das Anhäufen von weiteren Schulden könne nicht mehr verantwortet werden. Deshalb danke er auch der Diakonie für ihr Verständnis dafür, dass nicht alle Leistungen wie bisher erbracht werden können. Aber in den Räten und Verwaltungen sieht man den Wert der diakonischen Arbeit und bemüht sich, Hilfe zu finden, um diese Arbeit weiterhin zu unterstützen.
Als Diakoniepastor des Diakonieverbandes Hannover-Land sprach Pastor Müller-Brandes davon, dass er in seinem ersten Jahr den Eindruck hatte, unter den vielen anstehenden Kürzunge würde viele Hilfsangebote, die mühevoll aufgebaut worden waren, zusammenbrechen. Jetzt, in seinem zweiten Jahr, sei er optimistischer. Viele Angebote, die erst durch Mischfinanzierung -- etwa aus Kirchensteuermitteln, Zuschüssen aus der Stiftung „proDiakonie“ und kommunalen Mitteln -- ermöglicht würden, hätten gute Chancen, zu überleben. Denn die Menschen sehen den Sinn und den Wert dieser Hilfen. Mit großem Engagement gehen sie daran, nach neuen Wegen zu suchen, helfende und präventive Maßnahmen am Leben zu halten oder sogar neu aufzubauen. Das Engagement der Menschen wachse, und damit auch der freiwillige Beitrag über Spenden und ehrenamtlichen Hilfen.
Das Duo „pour l´amour“ (Kai Thomsen, Gitarre und Sabine Roth, Gesang) hat nicht nur dem Abend sein Motto gegeben, sondern durch sein Programm einen wesentlichen Beitrag zum gelingenden Abend geleistet. Viele Gäste sangen das Repertoire mit, das von alten Ufa-Schlagern (Ham´ se nich ´n Mann für mich?) bis zu Hildegard Knefs „Für mich sollt´s rote Rosen regnen“ reichte und auch „la Paloma „ als gefühlvoll vorgetragenes Gitarrensolo umfasste. Meist ging es frech und vergnügt um die Liebe „pour l´amour“!
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Ganz herzlich bedankte sich Superintendent Brandes bei allen, die die Stiftung "proDiakonie" unterstützen und hob einige durch eine persönlich Ehrung hervor.
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Als das Duo "pour l´amour" Pause machte, stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Das Buffet!
Mit sehr leckeren französischen Spezialitäten machte die Jugendwerkstätte "Roter Faden" aus Empelde, auch eine Einrichtung der Diakonie im "Diakonieverband Hannover-Land", auf sich aufmerksam. Die Gäste ware voll des Lobes. Und nachdem sie etwa auf der Terrasse oder an einem Stehtisch ihre Teller gelehrt hatten, gingen sie noch einmal ans Buffet -- bis fast nichts mehr übrig war.
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Ehrenamtliche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Diakonie und dem Kirchenkreisamt hatten viel Freizeit geopfert, um dieses Fest zu organisieren und zu begleiten.
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Am Ende gab es noch ein wenig Zeit zum ungezwungenen Gespräch, sogar mit den Künstlern. Als die Gäste gegangen waren, fassten die vielen Beteiligten mit an, um das Jagdschloss wieder aufzuräumen, damit es am nächsten Tag der nächsten Veranstaltung zur Verfügung stehen kann.
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Uwe Büttner
Öffentlichkeitsbeauftragter im
Kirchenkreis Laatzen-Springe
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