Da kam ganz viel Seele ´rüber! "proDiakonie" feierte Stiftungsfest

Unter dem Titel „Zu Gast auf dem Balkan“ feierte die Stiftung „proDiakonie“ des Kirchenkreises Laatzen Springe am 28. August 2009 in Jagdschloss Springe ein sehr gelungenes 4. Stiftungsfest.

31.08.2009 - Quelle: Diakoniestiftung proDiakonie

Superintendent Brandes begrüßte die Gäste persönlich am Eingang des Jagdschlosses.

Zu Beginn gab es eine lange Phase des entspannten Plauderns und Ankommens, da viele Gäste aufgrund der Baustelle am Regionskrankenhaus ein wenig später im Jagdschloss ankamen, als sie es geplant hatten.
Über 120 Gäste konnte Superintendent Brandes schließlich begrüßen.
Das gut abgestimmte Programm wechselte zwischen Information, Unterhaltung und einem festlichen Buffet. Nach Ungarn und Rumänien entführte das Trios DAN die Zuhörer musikalisch. Die Jugendwerkstatt „Roter Faden“ in Empelde und die "Jugendwerkstatt Süd" hatten das umfangreiche Buffet mit Spezialitäten vom Balkan vorbereitet. Und für die Getränke zeigten sich MitarbeiterInnen des Kirchenkreisamtes in Ronnenberg verantwortlich.
Nicht nur mit einem guten Gewissen (weil ein Teil des Eintritts der Stiftung proDiakonie zufließt) sondern auch in sehr guter Stimmung genossen die Gäste die kleinen Gespräche an den Tischgruppen und das leckere Essen.
Aufmerksam und bewegt lauschten sie der lebendig vorgetragenen Musik und den erklärenden Vorträgen. Anhaltender Applaus zeigte den Künstlern, dass sie dieses Publikum begeistern konnten.
Im Verlauf des Stiftungsfestes wurde all jenen, die durch ihre Arbeit und ihren Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen hatten, ausdrücklich gedankt. Der Abend war dann wie im Fluge vergangen. Und nicht als zahlende Gäste, sondern als Beschenkte fuhren die Besucher nach Hause.

In lockeren Gesprächsgruppen traf man sich gut gelaunt.

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Beim "4. Stiftungsfest pro-Diakonie" im September 2009 hatte der neue Diakoniepastor des „Diakonieverbandes Hannover-Land“, Herr Müller-Brandes, zufällig schon auf dem Parkplatz den ehemaligen Diakoniepastor und Superintendent i.R. Klatt getroffen.

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Laatzens Bürgermeister Prinz und seine Gattin im Gespräch mit Diakoniepastor und Superintendent i.R Klatt.

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In seiner Begrüßung berichtet Superintendent Brandes kurz über die bisherige Unterstützung, die mit Hilfe der Stiftung proDiakonie schon zu leisten war und setzt das ehrgeizige Ziel, das Stiftungskapital zu verdoppeln. Stiftungen sind sehr langlebige Einrichtungen, die problemlos mehrere Jahrhunderte überdauern. Und wer sicher etwas Gutes für eine unsichere Zukunft tun will, geht mit einem Beitrag zum Stiftungskapitel von proDiakonie in die richtige Richtung.

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Bürgermeister Prinz aus Laatzen überbrachte die Grüße der vier Städte im Kirchenkreis, Hemmingen, Pattensen, Springe und Laatzen, und hob hervor, wie wichtig sowohl der Kirchenkreis mit seinen diakonischen Einrichtungen, wie auch die einzelnen Kirchengemeinden mit ihrem diakonischen Engagement für die Städte und ihr Bemühen um Mitmenschlichkeit und guter sozialer Versorgung ihrer Bürger sind. Er begrüßte es sehr, dass der Kirchenkreis mit seiner Stiftung nachhaltig und unabhängig von schwankenden Steuereinahmen sein diakonisches Engagement sichern will.

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Diakoniepastor Müller-Brandes führte dann aus, dass das Thema der der „Woche der Diakonie“ „Menschlichkeit braucht Ihre Unterstützung“ in das Herz der Diakonie hinein führt. Es kommt darauf an, dem Trend, Menschen nur noch als Kostenträger oder Kostenfaktoren zu sehen, entgegen zu wirken und menschlich mit denen umzugehen, die Hilfe bräuchten. Die Stiftung proDiakonie sichert dabei in vorbildlicher Weise nachhaltig diakonisches Arbeiten im Kirchenkreis Laatzen-Springe.

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Superintendent Brandes nahm auch in diesem Jahr zwei Ehrungen für besonderes Engagement für die Stiftung proDiakonie vor und verlieh zunächst Herrn Brendel das Kronenkreuz der Diakonie

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und anschließend dem ehrenamtlichen Fundraiser des Kirchenkreises, Herrn Zimmermann und seiner Frau für ihren gemeinsamen Einsatz zugunsten der Stiftung.

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Das musikalische Programm wurde von Theo Dan (Violine) Friederike von Möllendorf (Gesang) und Aaron Dan (Flügel) gestaltet. Sie brachten Stücke von Emerich Kalmán, Franz Lehár, Bela Bartók und anderen zu Gehör.

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Aaron Dan führte sehr einfühlsam in die rumänische und ungarische Musik ein und erklärte den Inhalt und den Hintergrund der tempramentvoll oder sehnsüchtig klingenden Melodien und Texte. Die Gäste lauschten gebannt den Einführungen und dem musikalischen Vortrag.

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Einige Gäste fragten sich zunächst, ob es denn kein Besteck gäbe, um die leckeren Speisen des reichhaltigen Buffets zu essen.

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Schnell hatten sich dann alle auf das „Fingerfood“ eingestellt. In kleinen Tischgruppen traf man sich und genoss die vielen schmackhaften Kleinigkeiten, die man sich ausgesucht hatte.

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Dass kaum Reste übrig blieben, spricht für die Qualität des Buffets.

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Und bevor das offizielle Programm mit dem zweiten Teil des musikalischen Vortrags zuende ging, genossen einige die warme Sommernacht bei angeregte Gespräch und Balkanspezialitäten im Garten des Jagdschlosses.


Uwe Büttner
Öffentlichkeitsbeauftragter im
Kirchenkreis Laatzen-Springe

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