Berichte und Bilder unserer Teilnehmer*innen vor Ort

DEKT Dortmund 2019

Die 25 Jugendlichen, die mit Kirchenkreisjugendpastor Klaus Fröhlich nach Dortmund zum Kirchentag aufgebrochen sind, haben am Mittwochabend die Eröffnungsworte laut mitgerufen. Noch bis zum Sonntag wird die Gruppe die Stadt erkunden, neue Freunde finden und sich von den vielen Angeboten begeistern lassen. Und sie werden immer wieder die Vertrauensfrage stellen: Worauf vertraust Du? Denn darum geht es beim Kirchentagsmotto: was für ein Vertrauen (2. Kö 18,19). Das heißt für die jungen Menschen auch, sich einzumischen und den eigenen Standpunkt zu vertreten. Die Antworten der ersten Tage ermutigen. Es sind die vielen Menschen, die singend und lachend mit einem grünen Tuch durch die Stadt gehen. Grün ist das Vertrauen - das ist in Dortmund offensichtlich. Es sind die vielen Geschichten von Hoffnung, die auf den Bühnen und auch in den Gesprächen mit anderen  erzählt werden. Projekte, die im Kleinen Großes verändern. Meist geht es natürlich um den Klimawandel und die Geflüchteten, die auf beiden Seiten des Mittelmeeres sind. Die Diskussionen auf dem Podium und auch in kleinen Gruppen zeigen, wie wichtig der Austausch ist trotz aller Meinungsverschiedenheit.

Fünf Laatzen-Springer haben sich entschieden mitzuhelfen. Noch bevor die ersten der 100.000 Teilnehmer angereist sind, haben die Helfer schon "aufgehockert" - Papphocker gefaltet. Heute stehen sie vor der Halle mit einem Schild "Halle überfüllt", oder sie helfen den Weg zur nächsten Veranstaltung zu finden. Es kann durchaus sein, dass ein wildfremder Mensch sagt, da gehe ich auch hin und schon ist das woher und wohin im Gespräch. Was für ein Vertrauen!. Davon werden die 25 viel erleben. 

Pastor Klaus Fröhlich 

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