Andraes Brummer besucht diakonische Einrichtungen

02. Oktober 2020

Seit Mitte August ist Andreas Brummer neuer Superintendent im Kirchenkreis Laatzen-Springe. Am vergangenen Donnerstag hat er verschiedenen diakonischen Einrichtungen in Laatzen besucht. „Es ist schön, alles zusammen wahrnehmen zu können“, sagte Brummer. Sein Ziel sei es vor allem „hören, was am Ort klingt“.

Im Umsonstladen für Babyerstausstattung mit seinen Projekten lernte Brummer das Konzept kennen. Und er hat erfahren, dass zurzeit 15 Ehrenamtliche mitarbeiten und es zwei vom Arbeitsamt besonders geförderte Stellen für Langzeitarbeitslose gibt. Koordinatorin Madeline Schlüter hat auch von einer Frau berichtet, die vor einigen Jahren noch selbst Hilfe im Umsonstladen gesucht hat – und heute zum Kreis der Ehrenamtliche gehört. Bis Kleidergröße 140 (ca. 7-8 Jahre) geht das Angebot für bedürftige Menschen. Die Kleidung dazu wird gespendet. Und das nicht nur aus Laatzen und dem Kirchenkreis: Es habe schon Kleiderspenden aus Köln und sogar aus Dubai gegeben, sagt Schlüter. Die Dubai-Spenden sei von Menschen gekommen, die gerade beruflich dort sind und aus der Region stammen.

Die Menschen, die in den Umsonstladen kommen, hören oft über andere Stellen der Diakonie von dem Angebot, zum Beispiel durch die Schwangeren-/Schwangerschaftskonfliktberatung. Die ist an der Alten Rathausstraße angesiedelt. Dort besuchte Andreas Brummer auch die Kirchenkreissozialarbeit, die Schuldnerberatung und die Kurenvermittlung.

In der Langen Weihe gab es den Besuch des Treffpunkts für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder seelischen Störung. Am Kiefernweg gab es intensive Gespräche bei der Familien-, Paar- und Lebensberatung und mit der Suchtprävention. Die MitarbeiterInnen dort freuen sich gerade über etwas mehr Platz, denn der Ambulanter Hospizdienst für Hemmingen, Laatzen und Pattensen kann seit 1. Oktober Räume in der Petri-Kirchengemeinde in Rethen nutzen. Auch dort nutzte Brummer die Zeit für Gespräche.

Allein die fünf Standorte in Laatzen machten deutlich, wie wichtig die Diakonie sei, sagte Superintendent Brummer. „Diakonie ist ein Kompass für den Kirchenkreis“. Darum wird er so bald wie möglich auch die diakonischen Angebote in Springe besuchen.