Diakonin verabschiedet sich nach über 26 Jahren aus Arnum

Nachricht 14. Juni 2021
Ellen Leinemann vom Kirchenvorstand (rechts) überreicht Elke Hartebrodt-Schwier ein Geschenk zum Abschied (Foto: Schwier)

Nach über 26 Jahren hat sich Diakonin Elke Hartebrodt-Schwier aus dem Kirchenkreis verabschiedet. In einem Gottesdienst am Sonntag in Arnum hat Superintendent Andreas Brummer sie von ihrem Dienst entpflichtet. Sie arbeitet weiter im kirchlichen Dienst, nun aber im Zentrum für Erwachsenenbildung (ZEB) der Dachstiftung Diakonie in Hannover Kleefeld.

Es gab viele gute Wünsche zum Abschied – und es kamen viele Projekte zur Sprache, die Elke Hartebrodt-Schwier in den letzten Jahren geprägt hat: Segelfreizeiten für Jugendliche und Erwachsene auf dem Ijsselmeer, das Freiwilligenmanagement im Kirchenkreis, das Tafelcafé in Arnum, Freizeiten für Kinder nach Spiekeroog, besondere Aktionen zum Kirchentag 2005 in Hannover, der Lutherball der Kirchenregion Hemmingen 2017 und vieles mehr.

Mit einem Schmunzeln hat Superintendent Andreas Brummer die durchdachte Planung der Veranstaltungen und Gottesdienste der Diakonin hervorgehoben: „Man bekommt dann einen detaillierten Plan, der sagt, man habe 5 Minuten für seinen Part“. Typisch für den Gottesdienst á la Hartebrodt-Schwier waren auch die vielen Teilnehmer*nnen: Fünf Jugendliche spielten die Evangeliumsgeschichte um Gäste, die nicht kommen, auf unterhaltsame Weise nach: Als TV-Reportage mit Interviews von Gastgeber und Gast. Für die Musik sorgten Stadtkantor Robin Hlinka aus Springe, Silke Froebe-Gibron mit ihrer Violine und der Arnumer Posaunenchor.

Zur großen Überraschung der Gäste gab es nach dem Gottesdienst sogar ein Glas Saft oder Sekt – und eine Bratwurst im Brötchen. Alles natürlich nach den geltenden Hygienebestimmungen. Aber es war eine der ersten Veranstaltungen im Kirchenkreis, in der das wieder möglich war. Dafür war extra ein Koch des ZEB nach Arnum gekommen.

Elke Hartebrodt-Schwier wird von Superintendent Andreas Brummer verabschiedet (Foto: Schwier)
Musik von Silke Froebe-Gibron und Stadtkantor Robin Hlinka (Foto: Schwier)