Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Unsere Kirchen

St. Martin in Bennigsen

Mittlerweile die dritte Kirche an diesem Platz

Kirchweih 1907
Baumeister: Eduard Wendebourg
Höhe des Turms: 48,2m
Länge der Kirche: 32,1m
Drei Glocken
Orgel der Firma Furtwängler & Hammer von 1907,
(1969 Umbau durch Fa. Palandt) Restauration 2002 durch Fa. Bente
Patronat: Familie von Bennigsen
Besonderheit: Der Kirche liegt im ganzen von Bau, Ausstattung und Ausmalung ein theologisches Konzept zugrunde.
 

St. Marien in Lüdersen

Früheste Erwähnung 1302
Turm aus dem 12. Jh., ursprünglich als Wehrturm errichtet.
Kirchenschiff zunächst im frühgotschen Stil angebaut ohne Verbindung zum Turm.
Anbau des Chores im hochgotischen Stil, Fertigstellung 1497.
Anschluss des Turms im 19. Jh.
Patronat: Kloster Loccum
Besonderheit: barocker Taufengel, sowie ein gemauerter Altarsockel, der aus der frühesten Zeit der Kirche stammt.

Außerordentliche Instandsetzungsmaßnahme: Fassadensanierung der Marienkirche in Lüdersen

Die Naturstein-Fassaden der denkmalgeschützten St.-Marien-Kirche in Lüdersen (Bj. ca. 1250) sind aufgrund mangelhafter Verfugung und teilweise schadhaften Mauerwerks stark durchfeuchtet und müssen saniert werden. Daher wird seit Sommer 2018 eine Außerordentliche Instandsetzungsmaßnahme unter Leitung des Amtes für Bau- und Kunstpflege Hannover durchgeführt.

Es wird eine Reihe von einzelnen Maßnahmen ausgeführt, u. a. werden alle Fugen des Natursteinmauerwerks erneuert, Natursteine teilweise ausgetauscht und Ausbesserungen an den Fenstergewänden vorgenommen. Auch Zimmerer-, Dachdecker- und Malerarbeiten und einige andere Gewerke werden durchgeführt.

Durch die Instandsetzung sollen die Fassaden als Wetterschutz wieder funktionstüchtig sein und die Feuchtigkeit im Gebäude reduziert werden. Die nachhaltige Sicherung des Gebäudes als Ortsbild prägendes Identifikationsobjekt und kulturelles Erbe wird so angestrebt.

An den hohen finanziellen Aufwendungen beteiligt sich neben der Landeskirche Hannovers die Europäische Union mit bis zu 92.000 € aus sogenannten PFEIL-Mitteln, die vom Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER, www.eler.niedersachsen.de) zur Verfügung gestellt und vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser bewilligt worden sind.