Briefgottesdienst für den 28.03.2021

28. März 2021

Liebe Lesenden,

mit diesem Sonntag beginnt die Karwoche. Eigentlich eine Woche mit vielen besonderen Gottesdiensten. Dies ist leider in diesem Jahr nicht möglich und der Kirchenvorstand hat schon vor einigen Wochen entschieden, dass es keine Präsenzgottesdienste in der Karwoche und zu Ostern in unserer Kirche geben wird.

Sie werden aber zum Gründonnerstag eine Tüte mit den Briefgottesdiensten zum Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag bekommen. Außerdem wird der Gründonnerstag auf der Homepage zum Hören aufgenommen worden sein. Die anderen drei Gottesdienste bieten wir Ihnen jeweils als Videogottesdienste an.

Außerdem wird es ab diesem Sonntag einen Karwochen- und Osterspaziergang rund um die Kirche geben. 7 Stationen stehen dort ab Sonntag; 2 weitere werden zu Ostern hinzukommen. Kommen Sie doch einmal vorbei!

Hier schicken wir Ihnen den Briefgottesdienst für den Palmsonntag. Auch diesen finden Sie als Audiodatei auf unserer Homepage: www.kirche-hiddestorf.de.

Den heutigen Gottesdienst feiern wir noch um 10 Uhr in kleinster Zahl in der Kirche. Sie können sich unter kghiddestorf.gottesdienst-besuchen.de auch noch für diesen Gottesdienst anmelden. Oder Sie nutzen dazu diesen QR-Code:

Ich wünsche Ihnen Gottes guten Segen und bleiben Sie bewahrt,
Ihr Pastor Richard Gnügge

Einstimmung

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, sind wir verbunden. An diesem Palmsonntag. Wo und wie auch immer wir diesen feiern!

 

Lesung für Palmsonntag Joh 12,12-18

Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem käme, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel! Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht (Sacharja 9,9):  »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.« Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so mit ihm getan hatte. Das Volk aber, das bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, rühmte die Tat. Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan.

 

Gedanken zu Palmsonntag

1. Hohe Erwartungen
Hosianna Davids Sohn! Hosianna, hilf doch! So begrüßte ihn die Menge. Begeistert und hilfesuchend - endlich da kommt er - der Retter. Da kommt der, von dem man schon so viel gehört hat. Sein Ruf eilt ihm voraus. Da kommt der, der Kranke heilen kann, der Tausende satt bekommen hat, ja, den Lazarus soll er sogar von den Toten auferweckt haben, so erzählt man sich in der Stadt.

Endlich da kommt er zu Osttor herein, alles drängelt, alles schubst und ruft begeistert: Hosianna, hilf doch! Hier bin ich, sieh mich, Hosianna, hilf doch! - rufe ich, bis meine Stimme heiser klingt.

Jerusalem war in diesen Tagen eine brodelnde Stadt. Eine große Menge strömte zusammen, um das Passah-Fest zu feiern. Das Fest der Befreiung, die Flucht des Volkes aus Ägypten, die Flucht aus Fremdherrschaft und Sklaverei.

Die Stimmung war aufgeheizt, ein Funke genügte und ein Aufstand wäre losgebrochen. Die römische Besatzungsmacht war nervös und hatte die Posten und Streifen verdoppelt. Sogar der römische Statthalter, Pontius Pilatus, erschien persönlich in der Stadt. Das tat er sonst sehr selten. Nur ungern verließ er seinen angenehmen und kühlen Palast am Mittelmeer. In Cäsaräa, wo er sonst weilte, war es doch viel bequemer zu regieren. Dort umgaben ihn die Annehmlichkeiten römischer Kultur, Thermen, Bäder, Kanalisation, Circus und, und, und...

Wie anders dieses orientalische Bergnest: Jerusalem. Stickig, heiß. Mit verwinkelten Gassen und einer feindlich gesonnenen Bevölkerung, die nur auf ein Zeichen wartete um sich gegen die Besatzungsmacht zu erheben. Pilatus war nicht gern an diesem Ort, es war zu eng dort.  Und dann auch noch das:

Hosianna Davids Sohn! Hosianna, hilf doch! Mach diese Welt zu einem besseren Ort! Zum erlösten Ort!

Da kommt der von dem wir uns alles erhoffen. Freiheit und Anerkennung. Heilung und Heil. Einen besseren Ort in dieser Welt. Mit Liebe, mit Menschenfreundlichkeit, mit Glück!

Ja, da kommt der, der unsere Sehnsüchte stillen wird. Der uns satt macht.

Der unseren Hunger und unseren Durst nach Gerechtigkeit, nach Frieden, nach allem stillt. Hat er nicht selbst gesagt „Wer von mir trinkt wird nimmermehr dürsten, denn ich bin das lebendige Wasser.“?!

Hosianna Davids Sohn! Hosianna, hilf doch! Mach diese Welt zu einem besseren Ort! Heile diese Welt, unsere Welt! Heal the world!

 

 

Heal the World (M. Jackson)

 

 

2. Große Enttäuschung
Und da kommt er nun - endlich! Die Stimmung ist zum Zerreißen gespannt... Und dann das! Die Menge hatte einen König erwartet, sie hatten sich ein Bild gemacht von ihm, hatten sich in ihren Träumen ausgemalt wie es ein würde, wenn er endlich in Jerusalem einzieht, um sie zu befreien, um sie zu retten und alle Not zu wenden - und dann das!

Kein Thronwagen, keine Trompeten, kein goldener Tross, er sitzt nicht einmal hoch zu Ross, keine Sänftenträger, keine Leibwachen, keine beeindruckenden Body-Guards und keine Herolde, die vor ihm ausrufen, Platz schaffen und Geschenke verteilen. Die Show fällt aus, das Spektakel findet nicht statt.
 

3. Kopfschütteln
Es kommt ein erwachsener Mann auf einem kleinen Eselskind. Viel zu groß ist er dafür, halb sitzt er, halb läuft er und die Füße schleifen auf dem Boden. Eine lächerliche Szene. Und sein Gefolge hat nichts Herrliches an sich, zwölf einfach gekleidete Männer.

Das soll das Gefolge eines Königs sein? Diese paar Gestalten da, von denen die einen unsicher in die Menge spähen, während die andern teilnahmslos und müde vor sich hinblicken und nicht begreifen, was vor sich geht.  Da hatte man aber anderes erwartet. Einige schütteln den Kopf. Die Ersten wenden sich spottend ab. Andere stehen da mit den Palmzweigen, die sie abgebrochen haben, und schauen sich fragend an: Und nun? War's das? Jesus ist in Jerusalem eingezogen und nun? Was kommt jetzt? Heal the world?! Doch mehr Schein als Sein bei diesem Jesus?

4. Schweigen
Auf einem Parteitag etwa, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Rede. Das Volk ist durch das Vorprogramm angeheizt worden, endlich kommt er, der lag ersehnte Kandidat auf den Regierungssitz.

Er bahnt sich einen Weg durch die Menge, lacht, winkt, schüttelt Hände, klopft Schultern, herzt Kinder und eine Kapelle spielt dazu die Hymne der Partei.

Dann endlich ist er am Rednerpult, Klatschmarsch und Jubel verstummen und auch die Kapelle schweigt, es wird still im Saal, und es folgt eine Rede, die die Menge vom ersten Wort an fesselt. Wieder und wieder brandet tosender Applaus auf: Das ist unser Mann!  Bei Jesus ist alles anders. Bei Jesus kommt nichts, keine begeisternde Ansprache. Einfach nichts. Schweigen.
 

5. One moment in time
Wahrscheinlich hat die Menge noch eine Weile gewartet, und ist dann leise geworden, bis schließlich einer nach dem anderen still nach Hause gegangen ist.

Enttäuscht oder vielleicht lachend über diesen Möchtegern-König. Das war wohl nix. Da ist kein mächtiger Herrscher eingezogen, sondern eher ein Don Quichotte, der Ritter von der traurigen Gestalt.

Bei Jesus ist alles anders: Fürwahr da ist sehr wohl ein König eingezogen. Aber für diesen König fallen begeisterte Huldigung und schlimmste Erniedrigung zusammen. Sein größter Triumph ist der Weg zum Leiden. Am Kreuz kommt Gottes Liebe neu und für immer zur Welt. Für einen kurzen Augenblick war Jesus beim Einzug mit der Herrlichkeit umkleidet worden, die ihm gebührt. Für einen kurzen Moment winkt und jubelt ihm die Menge zu, fächelt mit Palmzweigen, bildet ein Spalier. Einen Augenblick blitzt es auf: Hier kommt wirklich der Messias, Gottes Sohn, der Erlöser der Welt.

6. Aus dem Bild gefallen
Doch schon ist dieser Moment vorbei. Und bei näherem Hinsehen gefällt der Menge dieser Jesus nicht mehr. Wie sieht der denn aus? Da hatten sie anderes erwartet! Der passt nicht ins Bild, nicht in das Bild, das sie sich gemacht hatten.

Schnell wendet man sich ab - und von denen, die heute Hosianna schrien, eben noch, gerade noch, werden am Freitag etliche wieder dastehen und rufen, brüllen bis sie heiser sind: Kreuziget ihn! Weg mit ihm!
 

7. Voll daneben
Und tatsächlich, ganz im Bilde waren auch die Jünger nicht.

Sie begriffen erst später, was da passierte, als Jesus mit ihnen nach Jerusalem einzog, auf einem Esel; wie's geschrieben steht vom Messias in Sacharja 9.

Da steht nämlich, dass er es ist, der den Völkern Frieden bringt, der den Gefangenen Freiheit bringt. Später ja, später da verstanden sie es, aber jetzt sind sie dabei und irgendwie doch daneben, nicht ganz im Bilde. Sie sehen in Jesus immer noch ihren Rabbi, ihren Lehrer und Meister, den sie begleiten, und den sie auch weiter begleiten wollen, noch viele Jahre, wenn möglich. Dass die Reise bald schon enden soll, das wollen sie nicht wahr haben, das passt nicht in ihr Bild.
 

8. Vorhang auf
Da zieht Jesus also ein nach Jerusalem und begibt sich in die Falle. Die Tore dieser Stadt müssen ihm erschienen sein wie die Pforten einer Gruft oder die Türen eines Gefängnisses, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Das Gitter fällt - rums - jetzt sitzt er in der Falle - Vorhang auf für den letzten Akt.
Da zieht Jesus also ein nach Jerusalem und begibt sich in eine Enge, die einem das Atmen schwer macht. Eine Enge, die einem Kehle und Brust zuschnürt. So viele Menschen um ihn herum, und so viel Jubel.

Er unterläuft ihr Schreien durch sein Schweigen, keine Parteitagsrede, keine Ansprache, keine Erklärung, nichts. So viele Menschen mit so vielen Bildern, mit so vielen Erwartungen, er enttäuscht sie alle.

Er enttäuscht das Volk, denn er ist nicht gekommen, ihre Krankheiten zu heilen.

Er enttäuscht die, die auf die Befreiung warten, denn er ist kein Kriegsführer, der die Römer vertreibt.

Er enttäuscht auch seine Jünger, denn er kann nicht länger mit ihnen sein, nur für sie da sein als ihr Lehrer und Meister.

Er enttäuscht sie alle. Sie alle haben Bilder von ihm Kopf, doch was er tut, passt nicht in ihr Bild. - "Hosianna!" rufen sie; und jeder einzelne Schrei schmerzt in den Ohren. So viele Menschen, so viel Geschrei!

Doch um ihn herum ist es still - er ist unendlich allein. So zieht er in Jerusalem ein.

When the Saints go marching in (traditional)

 

9. Das Ende?
War es das? Soll es das schon gewesen sein? Der Anfang vom Ende, die große Enttäuschung, das Schweigen, der Untergang? Nicht ganz, die Szene ist noch nicht ganz komplett. Das sind welche, die haben noch kein Bild von Jesus, Griechen sind es, Nichtjuden, Heiden, sie haben noch kein Bild, aber Interesse. Doch hören sie selbst wie Johannes im Evangelium fortfährt:
 

Johannes 12, 20 – 24

Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. Die traten zu Philippus, der von Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen.

Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen's Jesus weiter.  Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde.  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

 

10. Eine neue Weite
Da kommen also Griechen und haben Interesse. Sie haben kein Bild vom Messias, das sie blind macht, haben keine Erwartungen, nur Interesse.

In dem Augenblick also, wo sich die Tore hinter Jesus schließen, wo sich der Todeskreis immer enger um Jesus zusammenzieht;

In dem Augenblick also, tut sich plötzlich eine unerhörte Weite auf: Heiden kommen, um Jesus kennen zu lernen. Eine ungeahnte Weite tut sich auf, denn hinter diesen Männern und Frauen, die da Philippus zaghaft am Ärmel zupfen, stehen die Menschen aller Völker bis heute - bis zu uns: "Herr, wir wollen gerne Jesus sehen!"
 

11. Noch nicht
Aber seltsam, so einfach scheint es mit der Antwort auf die Anfrage nicht zu sein. Bei den Jüngern löst sie peinliche Verlegenheit aus, einer fragt den andern und nur zu zweit trauen sie sich, das Begehren vorzubringen. Und die Antwort von Jesus klingt irgendwie seltsam. Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde - was???

Nun ja, heute wissen wir, was das heißt: Die Zeit ist noch nicht reif. Wir sind im letzten Akt ja, doch alles der Reihe nach: Erst der Abschied von den Jüngern, Gründonnerstag, dann der Verrat, der Prozess. Dann der Tod am Kreuz, Karfreitag, dann erst kommt das, was niemand geglaubt hätte: Ostern. Tot ist nicht mehr tot. Das Leben ist neu und verschlungen in den Sieg. Erst dann werdet ihr verstehen, was es heißt: Das Weizenkorn muss sterben, sonst bleibt es allein.
 

12. Weiter gehen
Jesus kann nicht stehen bleiben bei der jubelnden Menge, er muss weitergehen, viel weiter gehen als das Volk von Jerusalem es je hätte ahnen können. Nicht nur diesem Volk, sondern allen Völkern der Erde gilt seine Erlösung. Doch am Anfang dieses Weges steht Enttäuschung. Eine seltsame Szene. - die Widersprüchlichkeit ist fast körperlich spürbar: Jubel beim Einzug - ein Triumph - und doch ist es der Weg zum Kreuz.
Da jubeln alle und er schweigt, und ist einsam, das Weizenkorn ist allein, da jubeln alle und er weiß, er muss sterben, sonst bleibt er allein.
Er begibt sich in das Gedränge der Menge, in die Enge, in den Tod.
Seine Zeit ist gekommen – und doch auch da: ein Moment der Weite. Fremde kommen, Griechen, Interessierte - sie müssen noch warten - noch ist ihre Zeit nicht gekommen. Doch bald wird der Ruf in die Nachfolge auch sie erreichen. Und bald schon werden auch sie rufen: Hosianna - Kyrie eleison. Und auch sie werden auf dem Weg sein - und sind es noch - in uns. Was für ein Wunder sich doch da ereignete. Ungesehen, unerkannt, verkannt – vorerst.
Und was für ein Tor zu einer wunderbaren Welt.
What a wonderful world.
Amen!

 

What a Wonderful World (G. Weiss)

I see trees of green
Red roses too
I see them bloom
For me and you
And I think to myself
What a wonderful world

I see skies of blue
And clouds of white
The bright blessed day
The dark sacred night
And I think to myself
What a wonderful world

The colors of the rainbow
So pretty in the sky
Are also on the faces
Of people going by
I see friends shaking hands
Saying how do you do
They're really saying
I love you

 

I hear babies cry
I watch them grow
They'll learn much more
Than I'll ever know
And I think to myself
What a wonderful world
Yes, I think to myself
What a wonderful world
Ooh, yes

 

Fürbitten & Vaterunser & Segen
Gott, wie danken dir für diese Welt, die wundervoll ist.
Wir danken dir und bitten dich:
Bleibe bei uns auf den Wegen, die vor uns liegen.
Bewahre uns mit deinem Segen und behüte uns.
Denn diese Welt ist wundervoll; aber gleichzeitig auch so voll von Härte, Hass und Leid.  Sie ist noch nicht völlig wundervoll.
Wir bitten dich für alle, die sich ohnmächtig und ausgeliefert fühlen,
die Leid und Schmerz am eigenen Leib erfahren, die nichts mehr haben als ihre Stimme, die dann auch noch überhört wird.
Wir denken an die Menschen in Syrien, in Ostafrika und wo überall noch Leid die Menschen niederdrückt. Lass uns hören auf den Ruf der Verzweifelten und lass uns hinsehen und helfen, wo wir es können.
Gott, wir gehen in eine Woche des Erinnerns und Mitleidens.
Wir denken an unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn.
Wir denken an den Leidensweg, den du mit ihm auf dich genommen hast für uns alle. Lass uns im Erinnern an dich und dein Werk nicht vergessen, dass es noch heute Leid und Tod auf der Welt gibt.
Öffne uns die Augen und Herzen für das Geschehen in der Welt.

Gemeinsam beten wir: Vater unser…

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich!
Der Herr lasse sein Angesicht scheinen über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen + Frieden. Amen!