Aktuelles

Mutmach-Texte

Neuer Text 26.05.2020

Das Armband mit den Perlen des Glaubens  begleiten und verbinden uns "Petrifrauen" schon seit fast 15 Jahren.  Der schwedische Bischof Martin Lönnebo hat die Perlen des Glaubens entwickelt.

Es sind 18 Perlen, die unseren Glauben "begreifbar" machen.

Jede einzelne Perle hat ihre eigene Bedeutung. Sie steht für eine Lebensfrage, einen Gedanken, ein Gebet.

In diesem Perlenband zusammengefügt, sind die Perlen uns Petrifrauen zu einem Sinnbild für unseren Alltag geworden.

Diese Perlen des Glaubens, sie sind es, die uns besonders jetzt

durch diese herausfordernde Zeit tragen und

 MUT MACHEN

 

Zur goldenen GOTTESPERLE gehört ein Liedruf:

DU bist ewig, Du bist nahe, Du bist Licht und ich bin Dein.

Beate Pohl St. Petri

Neuer Text vom 19.05.2020

Das macht mir Mut ... 

  • dass wir uns insgesamt entschleunigen
  • dass wir den kleinen Spaziergang durch die erwachende Natur entdecken
  • dass wir die "Systemrelevanten", Verkäuferinnen, Pflegerinnen, Krankenschwestern, Betreuerinnen (weit über 70% der in den entsprechenden Berufen Arbeitenden sind Frauen!) Ärzte*innen wertschätzen
  • dass wir die Kranken, gesundheitlich Beeinträchtigten, Alten verstärkt in den Blick nehmen
  • dass so viel ehrenamtliche Hilfe angeboten wird: Einkaufsdienst, Mundschutz nähen, Mini-Konzerte von Balkon, vor den Pflegeheimen, im Internet
  • dass wir uns gegenseitig "Bleib gesund!" zurufen!

Schade nur, dass es dazu erst dieses winzige, unsichtbare Ding brauchte...

Bleibt alle gesund und behütet und haltet irgendwann nach dieser Krise einmal inne und erinnert euch...

Wiltrud-Ulrike Mühlbauer, Laatzen-Mitte schrieb uns das schon vor einiger Zeit. Vielleicht hilft uns die Erinnerung daran auch in dieser Zeit, wo es schon Lockerungen gibt und trotzdem viele von uns sehr verunsichert oder frustriert sind.

Neuer Mutmachtext 12.05.2020

Beate Pohl aus Rethen schreibt:

Ein anderer Text - macht er auch Mut?? Ich weiß es nicht.

Aber ich finde ihn gut. Und - die Frage ist berechtigt.

Läßt nachdenken - lockt Wünsche - macht demütig.

Aber macht hoffnungsvoll - und erwartungsvoll.

  

ONLINE

Ich schaue Gottesdienste online

sehe Live-Streams dann und wann

höre Podcasts hin und wieder

lausche Predigten und hoffnungsvollen Worten

Trost gibt es online und noch viel mehr

Aber, hey Gott,

wann kann ich endlich

wiederoffline gehen?

Berührungen, Umarmungen, Trost, Begegnungen ...live spüren,

fühlen, genießen, hören, sehen ...?

Ach, Gott,

diese Frage muss sein: wann?

OFFLINE!?

 

Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de https://www.pfarrbriefservice.de/file/online

 

Neuer Text 07.05.2020

 

 

 

Laudato sie, mi‘ signore, cun tucte le tue creature,
spetialmente messor lo frate sole,
lo qual’è iorno, et allumini noi per loi.
Et ellu è bellu e radiante cun grande splendore,
de te, altissimo, porta significatione.

 

 

Gelobt seist du, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen,

zumal dem Herrn Bruder Sonne;

er ist der Tag, und du spendest uns das Licht durch ihn.

Und schön ist er und strahlend in großem Glanz, 

dein Sinnbild, o Höchster.

 

Gelobt seist du, mein Herr,  mit all deinen Geschöpfen,
vor allem mit der edlen Schwester Sonne.
Sie bringt uns den Tag und das Licht,
sie ist schön und strahlt in mächtigem Glanz,
von dir, du Höchster, ein Gleichnis.

 

 

Im italienischen Original ist von Bruder Sonne und Schwester Mond die Rede, weil im Italienischen wie im Lateinischen die Sonne männlich (il sole), der Mond weiblich (la luna) ist.

In deutsche Übersetzungen kann der Text auch dem deutschen Sprachgebrauch angepasst werden.

 

Karl-Heinz Hüther

Mitglied des Pfarrgemeinderats der Katholische Pfarrgemeinde St. Oliver Laatzen mit St. Mathilde und St. Josef

 

 

 

Neuer Text 02.05.2020

Wenn ich zum Gottesdienst in die Thomaskirche in der Arche in Laatzen gehe, setze ich mich immer auf die linke Seite, um die vier schönen farbigen Glasfenster anschauen zu können. Bevor der Gottesdienst beginnt, inspirieren die kräftigen wunderbaren Farben rot und blau und die abstrakten Formen des Glases meine Gedanken, ich lasse sie schweifen und kann mich so auf die kommenden Gebete, die Lieder, die Orgelmusik und die Predigt einstimmen.

Im Alten Testament steht im 1. Buch Moses im 8. Kapitel, in dem vom Ende der Sintflut, von Noahs Opfer und der Verheißung des Herrn berichtet wird, in Vers 22 folgendes: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“. Und im 9. Kapitel, das überschrieben ist mit den Worten „Gottes Bund mit Noah“, heißt es im 1. Vers: „Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehret Euch und füllet die Erde“.

Am unteren Rand der Glasfenster sind Auszüge aus dieser Bibelstelle eingebracht, die man gut lesen kann, wenn man nahe genug daran sitzt. Wenn ich diese Worte lese, fühle ich mich so geborgen und behütet in der Thomaskirche und bin zuversichtlich, dass Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter und Tag und Nacht auf unserer Erde nicht aufhören werden, wenn wir alle dazu beitragen, die Schöpfung zu bewahren. Mich bewegt auch immer wieder im 2. Fenster von links der Umriss der Landkarte von Gebieten in Indonesien, die bei dem großen Tsunami im Dezember 2004 zerstört worden sind, und bei dem unendlich viele Opfer zu beklagen waren. Das ist für mich ein großartiges Gedenken an die, die ihr Leben verloren haben.

Sibylle Weitkamp, Hohenrode 28, 30880 Laatzen, Thomaskirchengemeinde

Neuer Text 28.04.2020

Magdalena Hentschel aus Laatzen-Mitte schreibt:

Ein Gedicht von Ju Sobing

Wende dein Gesicht der Sonne zu

Spüre auf deiner Haut Wärme

Schließe die Augen und sei ganz Ohr

Lausche

Lausche dem Vogelruf

Lege die Hand an den Baum

Saft steigt singend empor

Fühle das Leben in dir

Und wenn der Regen fällt spüre das Wachsen

(Abdruckgenehmigung durch Autorin an Frau Hentschel erteilt)

Für all das haben wir jetzt besonders viel Zeit und Muße und das tut so gut. Mir tut es gut und bringt mir jedes Mal das Staunen vor Gottes Schöpfung in mein Herz.

Und Gottes Versprechen: es soll nicht aufhören -Saat und Ernte -Frost und Hitze  -Sommer und Winter – Tag und Nacht – und Gott segnete, so wie es in den Fenstern der Arche steht, bekommt wieder einen ganz neuen Sinn, trotz oder gerade wegen Corona.

Neuer Text 24.04.2020

“Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.”
(Mt18,20)

Diese Worte aus dem Matthäusevangelium sind uns bekannt und in jeder Eucharistiefeier finden sie neue Wertschätzung. Doch in diesem Jahr steht die österliche Zeit überall im Schatten von Corona.

Gottesdienste fallen aus und sind für die meisten von uns ein schmerzlicher Verlust.

Unser Leben an sich, aber auch unser spirituelles Dasein mit den liebgewordenen Kontakten in unseren Gemeinden läuft auf Sparflamme.

Eucharistiefeiern per Fernsehen oder am Computer konnte ich mir so gar nicht vorstellen.
Und doch bin ich zur Feier der Osternacht per Livestream in St. Oliver gelandet und zu den folgenden Gottesdiensten sehr gern geblieben.

Ostern war in diesem Jahr anders und vielleicht werden wir auch an Pfingsten noch nicht wieder zum gewohnten und vertrauten Gemeindeleben zurückgekehrt sein, doch wir dürfen uns darauf verlassen, dass die Worte Jesu auch weiterhin ihre Gültigkeit haben werden, wenn wir uns  - wie auch immer – zu einem Gottesdienst zusammenfinden.

Er ist und bleibt in der Mitte all derer, die ihn suchen und teilen.

Gaby Bessen aus St. Theresia Birkenwerder

 

Neuer Text 20.04.2020

Johannes 16, Vers 33

"Jesus spricht: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."

Dieses Bibelwort hat mich in meinem Beruf als Krankenschwester begleitet und vieles Unbegreifliche aber nicht begreiflich gemacht.  Trotzdem ist es eines meiner mir wichtigsten Bibelworte.

"In der Welt habt ihr Angst". Sie gehört auch zu meinem Leben. Ich spüre, wie sie manchmal von mir Besitz ergreift. Gerade jetzt in dieser Zeit, die uns, so fühle ich es, überrollt hat. Da ist die Sorge und die Angst um die Familie und Freunde und auch um mich.

 "Aber seid getrost." Diese drei Worte geben mir Geborgenheit und Wärme. Darin fühle ich mich gehalten und getröstet. Dieses "Getröstet werden " befreit mich. Ich kann wieder klarer denken und handeln.

 "Ich habe die Welt überwunden". Diese Worte schenken mir Vertrauen, lassen das, was mir Angst macht, leichter werden. Ich bin dankbar, wenn meine Gedanken in angstvollen Situationen diese Johannes-Wort finden und mir Kraft geben. Auch in entspannten Momenten. So erging es mir vor ein paar Jahren an der Ostsee. Da war in Greifswald in der wunderschönen renovierten Marien-Kirche der Bibelvers vor dem Kreuz mir ganz nah.

Auch jetzt wird mich dieser Bibelvers durch die Zeit tragen.

"Jesus spricht: In der Welt habt ihr Angst;

 aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."

Beate Pohl, St. Petri Rethen

 

 

 

Ökumenische Aktion

Ein Gebet, mit dem ich jeden Tag beschließe möchte ich gerne weitergeben:

Alles Gelingen in deine Fülle,
in dein Erbarmen meine Grenzen.
Und meine Sehnsucht in deinen Frieden.
In deine Hände gebe ich mich.

All meine Freude in deine Schönheit,
in deinen Abgrund meine Klagen.
Und meine Hoffnung in deine Treue.
In deine Hände gebe ich mich.

All meine Wege in deine Weite,
in deine Schatten meine Schwachheit.
Und meine Fragen in dein Geheimnis.
In deine Hände gebe ich mich.

Die drei Strophen haben die gleiche wiederkehrende 4. Zeile, deren Worte an das Gebet Jesu am Kreuz erinnern: „Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist.“  Diese Worte lassen ein unbeirrbares Vertrauen in die tragenden Hände Gottes erkennen. Dieses Vertrauen wünsche ich mir und uns allen jetzt besonders.

Der weitere Inhalt der Strophen erinnert an Gelungenes und Schönes, an Gescheitertes und Fragliches, an Erfolg und Unsicherheit, Gutsein und Versagen. Das alles kenne ich auch. Jeder meiner Tage hat diese Momente.

Das Gebet vertraut darauf, dass all das Annahme findet bei Gott. ER ist größer als ich und meine Zeit mit allem Tun und Sorgen, und in IHM wird zuletzt alles vollkommen werden. Deshalb ist jeder Tag gut aufgehoben bei IHM.
Pfarrer Thomas Berkefeld

 

Aktion Kirche trifft Seebrücke

Laatzener Kirchen zeigen Rettungswesten

Am Freitag, 3. Mai 2019 wurde an der Rethener St. Petri-Kirche mit einer Andacht die Aktion "Kirche trifft Seebrücke" eröffnet.
An allen Laatzener Kirchen werden in den nächsten Wochen die orangfarbenen Rettungswesten auf die Aktion hinweisen.

www.seebruecke.org

 

Beginn der Aktion