Brief zum 4. Advent

Nachricht 20. Dezember 2020
Trinitatis-Hemmingen - zum 4. Advent:

Brief zum 4. Advent

Liebe Gemeinde!
Wie im Lockdown vor Ostern möchten wir Pastoren uns vor Weihnachten wieder mit einer „Kirchenpost“ bei Ihnen melden.
Damit verbinden wir herzliche Segenswünsche für Sie und Ihre Familien.
Ab dem 1. Advent möchte ich Sie zu einem Spiel einladen:
In vielen Haushalten gibt es eine Weihnachtskrippe: Maria und Josef, die Hirten, die drei Weisen und die Engel aus Holz geschnitzt, getöpfert oder selbst gebastelt.
Das Adventsspiel geht ganz einfach:
Am 1. Advent stellt man die leere Krippe an einem besonderen Platz auf. Die Krippenfiguren verteilt man im Raum – je nachdem, wie weit sie es noch bis zur Krippe haben.
Von Sonntag zu Sonntag werden die Figuren näher an die Krippe gerückt. Wichtig ist zu überlegen: Wie geht es ihnen jetzt? Was gibt ihnen Kraft weiterzugehen?·
Meine Gedanken zu den Wegen der Krippenfiguren schicke ich Ihnen und Euch als Anregung mit.
Eine schöne und spannende Adventszeit wünscht Ihnen und Euch
Pastorin Dr. Ulrike Budke-Grüneklee

Meine Gedanken zum 4. Advent:

Maria und Josef
4. Advent: Im Stall von Bethlehem
Maria und Josef improvisieren ein Zuhause für das Kind, das sie nun sehr bald erwarten: Ein Viehstall bietet das Dach über dem Kopf und die nötige Wärme, ein Futtertrog wird zur Wiege umfunktioniert. Sie ahnen noch nichts von dem Besuch vieler Fremder in der Heiligen Nacht. Die Engel sind schon da, aber sie singen noch nicht.

Die Hirten
4. Advent: Spüren, wie es hell wird
„Seht mal“, sagt einer der Hirten aufgeregt, „es wird ja immer heller!“ Und tatsächlich: Sie können ihre Hände sehen. Raue, rissige Hände, in die sich ihre Sorgen eingezeichnet haben. „Ihr müsst euch nicht schämen“, sagt eine Stimme voller Licht. Es ist ein warmes Licht, das da um sie scheint und immer heller wird.

Die drei Weisen aus dem Morgenland
4. Advent: Die Ankunft in Bethlehem
Nicht mehr viele Schritte, dann werden die drei ankommen. Wie sie wohl aussehen? Vielleicht nicht weniger staubig als die Hirten. Weit und breit ist kein Schloss in Sicht. Der Stern bewegt sich nur noch wenig – es scheint, als bliebe er über einem Viehstall stehen. Vor einigen Wochen hätte vielleicht einer den andern dafür verantwortlich gemacht, dass sie sich auf solch einen Unsinn eingelassen haben. Aber der Weg zum Stall von Bethlehem hat sie verändert: Sie sind offener, freundlicher und geduldiger geworden. Sie erinnern sich an die Geschenke, die sie mitgebracht haben: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese Gaben werden sie dem neugeborenen Kind geben – wie auch immer es aussehen mag. Wenn sie dem armen Kind ihre Geschenke geben, werden es alle sehen können: Die Gerechtigkeit hat begonnen. Und die Weisen haben den Anfang gemacht.

 

Ich wünsche ihnen eine besinnliche Adventszeit.
Pn Ulrike Budke Grüneklee

weitere Sonntagsgrüße

 

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Pastorin Dr. Ulrike Budke-Grüneklee
Kirchdamm 4
30966 Hemmingen
Tel.: 0511 41089510

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