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Konfer anders - KFS in Wagrain

Nachricht 25. Juli 2019

Abenteuer mit Gott

kafroe

Zum sechsten Mal fuhr die Konfirmandengruppe aus Springe auf das Konfirmandenferienseminar (KFS) nach Wagrain im Salzburger Land. Insgesamt 22 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinden Sankt Andreas Springe und Sankt Vincent Altenhagen erleben dort zwölf Tage lang zusammen mit 120 weiteren Konfirmand*innen der Region Neustadt am Rübenberge Nord den Glauben. Das Jugend-Sporthotel Wurzenrainer bietet dafür mit seinem großen und vielfältig nutzbaren Außenbereich einzigartige Möglichkeiten. Darüber hinaus stehen auch bei Regenwetter durch einen sehr modernen Innenbereich viele Freizeitmöglichkeiten wie Fußball-Billard, Trampoline und eine Kegelbahn zur Verfügung. „Das Gelände ist super, es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten sportlicher oder kreativer Betätigung. Für jeden ist etwas dabei. Und auch das Essen hier schmeckt besser als zu Hause.“, freut sich Teamer Marius (20). Auch die ehrenamtliche Betreuerin Mali (17) ist ganz angetan: „Hier zwischen lauter hohen Bergen hat man eine traumhafte Aussicht. Das bietet viele Möglichkeiten und für Aktivitäten, die man zu Hause nicht machen kann. Man bekommt einen ganz neuen Blick auf unsere Schöpfung. Dieses Bergpanorama ist einfach zum Verlieben.“

Während des KFS, das in diesem Jahr das 20. Jubiläum feiert, werden vier Unterrichtsthemen besprochen. Höhepunkt des ersten Themas Schöpfung war ein Gottesdienst am Fuße des Berges Hochkönig auf ca. 1500 m Höhe, bei dem Schöpfungsbewahrung und Umweltschutz von den Komfirmand*innen gefordert wurde. Anschließend ging eine Wanderung zu einem Wasserfall und einem Schneefeld, wo sich von der Hitze abgekühlt werden konnte. ,,Es war erleuchtend, einen Gottesdienst mitten in der Natur zu feiern. Das Bergpanorama auf die 3000er Berge war atemberaubend“, schwärmt Konfirmand Robert (13).

Die zweite Einheit Beten war für einige Konfirmand*innen sehr inspirierend. Neue Inputs für persönliche Gebete wurden vermittelt sowie die wichtigsten Gebete wie das Vaterunser auf spielerische Art und Weise kennengelernt. Highlight der Einheit Beten war das Erlernen des Psalm 23 in der Kitzlochklamm. „Das reißende Wasser der Klamm war eine beeindruckende Kulisse und erleichterte durch einprägsame Assoziationen das Lernen des Psalms“, berichtet Konfirmand Tim (13).
Eine ganz persönliche Krönung des KFS war für einige Konfirmand*innen sicherlich die Themeneinheit Taufe, denn zum Abschluss der Einheit fand am Jägersee ein großer Taufgottesdienst statt, bei dem unter anderem drei Springer Konfirmand*innen getauft wurden. ,,Es war sehr besonders inmitten des Gebirgsbachs getauft zu werden. Es war ein unvergesslicher Tag, den ich mit meinen Freunden und der KFS-Gemeinschaft erleben konnte“, erzählt die frisch Getaufte Alina (14).
Das letzte Thema ist das Thema Abendmahl. Dazu gab es abends eine sehr emotionale Andacht, bei dem die Konfirmand*innen einen selbstgeschriebenen Zettel, in dem sie um Verzeihung gebeten haben, im Feuer verbrennen konnten. Das KFS endet mit einem großen Abschlussgottesdienst in der Wagrainer Dorfkirche, bei dem alle Konfirmand*innen durch Brotbacken, Traubensaft pressen, Gebete schreiben oder Altartuch gestalten in die Vorbereitung eingebunden wurden.

Aber natürlich kommt neben so vielen religiösen Themen der Spaß und die Freizeit nicht zu kurz. In selbst gewählten Neigungsgruppen können je nach Interesse sportliche, ruhige, kreative oder gestalterische Angebote wahrgenommen werden. Ein ganz besonderes Erlebnis für die Konfirmandin Sina (12) war die Hüttenwanderung: „Es war einerseits sehr anstrengend viele Stunden zu wandern, aber andererseits habe ich während des Wanderns viele neue Leute kennengelernt, mit denen ich Freundschaften geschlossen habe und auch der Aufstieg hat sich für den Sonnenaufgang vom Gipfelkreuz definitiv gelohnt.“

Aber all diese besonderen Momente wären ohne die jugendlichen Teamer überhaupt nicht denkbar, die für Spaß sorgen und auch ein offenes Ohr für kleine und große Probleme haben. „Es ist einfach unfassbar, dass die jungen Leute sich so einsetzen und dafür auch noch etwas von ihren Ferien hergeben.“, lobt Pastor Klaus Fröhlich.
Für das nächste Jahr laufen bereits die ersten Planungen und auch dann werden wieder Konfirmand*innen eingeladen sein, mit nach Österreich zu kommen - echt stark!