Angedacht

Nachricht 10. Juli 2019

Mögen Sie Tätowierungen? An sich selbst oder an anderen?

Jetzt in der Freibadsaison sieht man sie wieder viel, die Herzen, Schlangen oder Rosen, die sich manche Menschen unter die Haut stechen lassen. Ob das schön oder hässlich ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Manche Menschen wollen bestimmte Worte für immer auf ihrem Körper tragen, zum Beispiel die Namen ihrer Liebsten.

„Gott verspricht: Ich vergesse dich niemals. Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände.“ heißt es beim Propheten Jesaja (Jesaja 49,15f). Diese Worte wurden einem Kind bei seiner Taufe von der Patin zugesprochen.

Schöner kann man eigentlich gar nicht ausdrücken, was christlicher Glaube bedeutet: Gott liebt uns Menschen. Diese Liebe lässt sich nicht wegwischen oder auslöschen, genau wie ein Tattoo. Sie gilt ein Leben lang, ja, sogar über das Ende unseres Lebens hinaus.

Mit einem solchen Segensspruch kann ein Kind gut in sein Leben starten. Das Kind ist noch klein, es weiß noch nichts vom Leben der Erwachsenen. Es kennt die Chancen und Zwänge des Berufslebens noch nicht, es weiß nichts von Sorgen um Geld und Gesundheit, von Beziehungsglück und – stress.

Doch Gottes Liebe gilt uns auch dann, wenn wir erwachsen sind, in der „Rush-Hour“ des Lebens stehen und uns die Herausforderungen über den Kopf wachsen. Auch dann verspricht Gott: „Ich vergesse dich niemals. Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände.“ Als Jesus nach Ostern seinen Jüngern erschien, da waren seine Hände von den Wunden gezeichnet, die die Nägel am Kreuz hinterlassen hatten. Die Wundmale an Jesu Händen – ein Zeichen dafür, dass Gott nicht nur die Höhen, sondern auch die Tiefen unseres Lebens mit uns teilen will.

Nehmen Sie darum Jesajas Worte mit als Segen für Ihren Sommer!

Pastorin Susanne Michaelsen
Hildesheimer Stra├če 560
30880 Laatzen
Tel.: 05102 2145