Ein Blick vor und hinter die Kulissen
Liebe Lesende,
heute, am 7. Januar ist der Redaktionsschluss für die neue Kirchblickausgabe, die Sie und ihr im Februar in den Händen halten werdet. Gerade erst liegen die Weihnachtstage und die Jahreswende hinter mir, und ich stehe noch unter ihrem Eindruck. Schön war es: So viele von Ihnen und euch haben Heiligabend die Gottesdienste in unserer Kirche mitgefeiert, haben zusammen mit den ganz kleinen Gottesdienstbesucher*innen
die Krippe bestaunt, sich von den Kindern und Jugendlichen beim Krippenspiel mitnehmen lassen in die Weihnachtsgeschichte, haben bei der Christvesper ihr Weihnachtslicht in der Hand gehalten, gebetet,
gehört, gesungen und geschwiegen. Manche haben sich Silvester beim Gottesdienst vom alten Jahr verabschiedet und Neujahr das neue Jahr mit einem Gottesdienst begrüßt.
All dies ist möglich, weil einige unter uns Zeit, Kraft und Mut einsetzen, sich zu engagieren - manchmal dabei auch ganz schön über ihren Schatten springen: Für den Kleinkindergottesdienst am Heiligabend und für den Krippenspielgottesdienst war es nicht möglich, Kirchenmusiker zu finden, die uns begleiten. Helge und Frederik Postler haben dem „Gottesdienst für kleine Leute“ mit ihren Akkordeons einen ganz besonderen
Charakter verliehen - oder, wie ein begeisterter Papa hinterher sagte: „Also, eure Orgel könnt ihr einpacken! Wie cool war das denn?!“ Zum Glück packen wir die Orgel nicht so schnell ein - denn an ihr spielte
dann im Krippenspielgottesdienst Jens Henkel für uns die Weihnachtslieder. Auch er hat keine Minute gezögert, für uns alle diesen Gottesdienst schön zu machen - obwohl er vorher niemals an einer Orgel gesessen
hat.
Und dann sind da die Kinder und die Jugendlichen, die über Wochen hin Texte gelernt und geprobt haben, die es gewagt haben, sich vor die volle Kirche zu stellen, zu sprechen und vorzuspielen, und die jungen Erwachsenen, die ohne Probe gelesen und für uns gesungen haben.
Hinter den Kulissen leiteten Christiane Biester, Nicole Mensing und Sarina Feist die Krippenspielproben; Hannemarie Borgmann und der Kirchenvorstand schmückten die Kirche, der Tannenbaum musste aufgestellt, der Adventskranz umgehängt, die Tannennadeln weggefegt werden; es galt Liederzettel zu verteilen, die Kollekte einzuzahlen, die Kirche wieder aufzuräumen und vorzubereiten für die nächsten Gottesdienste - von den Kirchenvorsterherinnen und Kirchenvorstehern und Nadine Lührs (s. unten).
Ich bin unglaublich dankbar für all diese lieben Menschen, die Weihnachten und die Jahreswende für uns zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. So lebt Gemeinde und lässt Gottes Geist unter uns lebendig
sein - und in ihr lebe ich gerne!
Mit diesem guten Gefühl im Rücken starte ich in die Arbeit im neuen Jahr. Ich wünsche Ihnen und euch Gottes guten Segen für dieses Jahr, viele gute Erfahrungen und Begegnungen in unserer Kirche und in Ihrem/ eurem Alltag!
Ihre/eure Sabine Stuckenberg