klingl
tagetesfrosch

klingl

stiftsgarten

droste

Kirchengemeinde St. Lucas Pattensen

Herzlich willkommen in der St. Lucas-Kirchengemeinde Pattensen

frühling
klingl

 

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus wollen wir verantwortlich handeln. Bis auf Weiteres finden keine Gottesdienste statt.

Für ein Gebet, für ein Innehalten, für eine stille Andacht ist die Kirche tagsüber geöffnet

 

Gemeindebüro ist für Sie per Telefon und Email erreichbar!

xx

Als Vorsichtsmaßnahme ist das Gemeindebüro für Besucher*innen nicht grundsätzlich geöffnet. Wir sind aber per Telefon oder Email für Sie erreichbar.

Sollten Sie ein persönliches Gespräch wünschen, verabreden Sie den Termin bitte vorab per Telefon (05101-12428) oder Email (kg.lucas.pattensen@evlka.de)

Vielen Dank!

Gedanken zum Sonntag Judika

Recht und Gerechtigkeit - das ist das Thema des kommenden Sonntag Judika. Judika, das ist der lateinische Anfang von Psalm 43: „Judica me Deus - Schaffe mir Recht, Gott“

Predigttext für Judika steht im Brief an die Hebräer 13, 12-14: „Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“  Leider gibt es keine Garantien, dass immer alles so bleibt, wie es ist und wie wir es gewohnt sind. Gerade in dieser Zeit erfahren wir es ganz hautnah: Keine Gottesdienste, keine Bundesliga, kein Konzert oder Kinobesuch auch nicht das Essen im Restaurant oder Kaffee und Kuchen im Straßencafé.

Vielleicht war der Verfasser des Hebräerbriefes inspiriert durch den Propheten Jeremia: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!“ Dieses Bibelwort aus Jeremia 29, 7 ist gerade in dieser Zeit, in der sich das Corona-Virus immer mehr ausbreitet eine Aufforderung nach Solidarität, die bereits viele Menschen bei uns in die Tat umsetzen in Form von Einkaufshilfen für ältere Nachbarn und Nachbarinnen oder durch telefonische Kontakte oder wiederentdecktes Briefeschreiben. Doch das Beten für den Ort, in dem man lebt, das erscheint merkwürdig. Aber warum eigentlich? Mich macht es ergriffen, dankbar und froh, wenn mir ein Mensch sagt: Ich bete für Sie.

„Wir haben hier keine bleibende Stadt“. Wir sind unterwegs auf der Suche nach dem, was unserem Glauben Hoffnung und Zukunft gibt. Der Verfasser des Hebräerbriefes sieht unsere Hoffnung in Jesus Christus, der alles Elend und Leid der Welt auf sich genommen hat, der das Elend und Leid versteht, weil er es selber durchgemacht hat. Draußen vor dem Tor der Stadt hat er gelitten, hat er sein Blut vergossen am Kreuz, wurde verachtet und verspottet. Dennoch lässt er uns nicht im Stich, egal was kommt. Zu ihm können wir kommen mit unseren Gebeten, gerade auch in schweren Zeiten. Er versteht, wie es uns jetzt geht, was wir denken und fühlen. 

„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“. Im Glauben leben bedeutet, nach neuen Wegen suchen, so dass wir mit den Herausforderungen unserer Zeit leben können. Und dabei nicht den Mut verlieren, sondern auf Gott vertrauen. Gott ist unsere Zukunft. Machen wir uns also hoffnungsvoll auf den Weg und suchen in einer Zeit, die uns vor ungeahnte Herausforderungen stellt, nach der zukünftigen Stadt. Lassen wir uns dabei nicht entmutigen.

Carola Timpe

klingl

 

 

 

 

Fundsache - vor dem Pfarrbüro!

Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2)

17. März 2020

An dieser Stelle Informieren wir darüber, wie wir mit dem Coronavirus umgehen und insbesondere darüber, welche Gottesdienste und Veranstaltungen stattfinden werden.

Veranstaltungen in der St. Lucas-Kirchengemeinde

Jede und jeder möge auf sich und seine Mitmenschen achten und verantwortlich über die eigene Teilnahme entscheiden. Bleiben Sie gesund und behütet!

  • Gottesdienste finden bis auf Weiteres nicht statt!
  • Das Konfirmationsjubiläum am 29. März fällt aus. Es wird auf den 25. Oktober 2020 verschoben.
  • Das Seniorenfrühstück am 30. März findet nicht statt!
  • Bis zum voraussichtlichen Wiedereröffnen der Schulen am 20. April ruhen alle Gruppen und Kreise und auch der Konfirmandenunterricht.
  • Langfristig werden große geplante Veranstaltungen abgesagt bzw. verschoben; das betrifft leider auch die diesjährigen Konfirmationen.
  • Das Pfarramt und das Kirchenbüro bleiben telefonisch und elektronisch erreichbar. Für Kasual- und Seelsorgegespräche steht das Gemeindehaus offen. Bitte vereinbaren Sie jedoch vorab telefonisch oder per Email einen Termin.
  • Die Friedhofskapelle steht bis auf Weiteres für Trauerfeiern nicht zur Verfügung;
  • Aussegnungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis sind jedoch möglich.

 

Empfehlungen der Landeskirche Hannovers

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit!

Dieses Bibelwort aus 2. Tim 1,7 schreibt der Landesbischof neben die Empfehlungen der Landeskirche zum Umgang mit dem Coronavirus, die Sie – täglich aktualisiert – hier finden:
https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2020/02/2020-02-28_2

 

Rasengräber auf dem Friedhof

klingl

Ab 1. April beginnt die Pflegesaison auf dem Friedhof. Die Friedhofsverwaltung weist darauf hin, dass bis Ende März alle Blumen und Grabgeschenke von den Gräbern ohne Pflegeverpflichtung (Rasengräber) entfernt werden müssen, um den Friedhofsgärtnern die Arbeit – besonders das Rasenmähen - zu ermöglichen.

Blumen und Grabbeigaben können an der Andachtsstelle abgelegt werden, nicht jedoch auf der Rasenfläche.

Wir bitten die Nutzungsnehmerinnen und Nutzungsnehmer um Beachtung.

 

Gemeindebüro

kl
Pfarrsekretärin Sabine Klingl
Corvinusplatz 2
30982 Pattensen
Tel.: 05101 12428
Fax: 05101 6015

Öffnungszeiten:

Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch von 10.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

Jörg Claaßen
Diakon Jörg Claaßen
Tel.: 05101 916557

Liegt ab Montag bereit - der neue Kirchblick

cla
Gebet für den 5. Sonntag der Passionszeit (Judika)

Grenzenlos die Liebe.
Bedrückend die Angst.
Gott –
Quelle der Liebe.
Verteidigung in der Angst.
Du bist da.

Deine grenzenlose Liebe, Gott,
für die Infizierten,
die Kranken,
die Sterbenden.
   Wir denken an die, die uns nahestehen.
   Stille
Quelle der Liebe.
Verteidigung in der Angst.
Du bist da.
   Wir denken an die Betroffenen in Italien, in Spanien,
   in aller Welt.
   Stille
Quelle der Liebe.
Verteidigung in der Angst.
Du bist da.

Deine grenzenlose Liebe, Gott,
für die, die kein schützendes Obdach haben,
für die, die zwischen den Grenzzäunen gefangen sind,
für die, die zwischen Trümmern ausharren.
   Wir denken an die Obdachlosen in unseren Städten.
   Stille
Quelle der Liebe.
Verteidigung in der Angst.
Du bist da.
   Wir denken an die Flüchtlinge auf Lesbos,
   an die in Transiträumen Gestrandeten,
   an die Menschen in Syrien.
   Stille
Quelle der Liebe.
Verteidigung in der Angst.
Du bist da.

Deine grenzenlose Liebe, Gott
für alle, die pflegen,
für alle, die sich in Gefahr begeben,
für alle, die forschen und sich nicht schonen.
   Wir denken an alle, die in den Krankenhäuern für die Kranken da sind.
   Wir denken an alle, die uns mit Lebensmitteln und allem, was wir brauchen,
   versorgen.
   Stille
Quelle der Liebe.
Verteidigung in der Angst.
Du bist da.
   Wir denken an die politisch Verantwortlichen.
   Wir denken an die Wissenschaftlerinnen und Forscher in den Laboren.
   Stille
Quelle der Liebe.
Verteidigung in der Angst.
Du bist da.

Deine grenzenlos Liebe, Gott -
wir brauchen sie,
alle, die eingeschlossen sind und in Quarantäne ausharren brauchen sie,
die von häuslicher Gewalt Bedrohten brauchen sie.
die Alleingelassenen brauchen sie,
die Verzweifelten brauchen sie.
Deine grenzenlose Liebe, Gott –
sie hält uns,
sie trägt uns.
Quelle der Liebe.
Verteidigung in der Angst.
Du bist da.
Bleib bei uns und deiner Gemeinde –
heute und jeden neuen Tag.
Amen.

(Quelle: VELKD)