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Kirchengemeinde St. Lucas Pattensen

Herzlich willkommen in der St. Lucas-Kirchengemeinde Pattensen

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Liebe Besucherinnen und Besucher,

angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus wollen wir verantwortlich handeln. Bis auf Weiteres finden keine Gottesdienste statt.

Für ein Gebet, für ein Innehalten, für eine stille Andacht ist die Kirche tagsüber geöffnet

 

Gemeindebüro ist für Sie per Telefon und Email erreichbar!

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Als Vorsichtsmaßnahme ist das Gemeindebüro für Besucher*innen nicht grundsätzlich geöffnet. Wir sind aber per Telefon oder Email für Sie erreichbar.

Sollten Sie ein persönliches Gespräch wünschen, verabreden Sie den Termin bitte vorab per Telefon (05101-12428) oder Email (kg.lucas.pattensen@evlka.de)

Vielen Dank!

Gedanken zum Sonntag Palmarum

Seltsame Wochen liegen hinter uns. Die Verbreitung des Corona Virus hat vieles von dem, was unser Leben bestimmte, einfach außer Kraft gesetzt. Wir hoffen, dass nach dem weltweiten Leiden bald ein neues Aufatmen einsetzt und für uns nach dieser Passionszeit eine ganz persönliche Auferstehungserfahrung wartet.

Der Predigttext für den Palmsonntag schildert die Salbung in Bethanien. Für Jesus bedeutete es sehr viel und war wohl ein Schlüsselerlebnis für ihn. Vielleicht können wir da auch etwas für uns mitnehmen in diese Woche, was uns begleiten kann in unseren aktuellen Sorgen.

„Als Jesus in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und lag zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Glas mit unverfälschtem und kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Glas und goss es auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Denare verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an. – Jesus aber sprach: Lasst sie in Frieden, warum bringt ihr sie in Verlegenheit? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. – Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt für mein Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat.“ (Markus 14, 3–9)

Was für eine wunderbare Begegnung zwischen Jesus und dieser unbekannten Frau und welches Geschenk hält sie für ihn bereit? Was wäre die Karwoche bloß ohne diese Geschichte?

Da erscheint plötzlich eine Frau auf der Bildfläche, geht direkt auf Jesus zu. In ihren Händen hat sie ein Fläschchen mit kostbarstem Nardenöl. Das teuerste Duftöl weit und breit. Nardenöl war eine Kostbarkeit, es wird aus der Nardenähre gewonnen und ist eine Heilpflanze, die im Himalaja, in China und Indien wächst. Sie wurde damals bis in den Mittelmeerraum exportiert und zur Zubereitung kostbarer Öle und Salben verwendet. 
Die Frau geht zu Jesus und schüttet gleich den ganzen Inhalt auf seinen Kopf. Mit zärtlichen Berührungen verteilt sie das Öl. Dieser besondere Duft soll ihn begleiten für die kommenden schweren Tage, die mit seinem Tod am Kreuz enden. Sie lässt ihn ihre Verbundenheit spüren und ist ihm damit näher gewesen als alle anderen Anwesenden. Die namenlose Frau scheint in dieser Szene die einzige zu sein, die ahnt, was die Stunde geschlagen hat. Denn Leiden und Sterben sind nah.  

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Dieser Sonntag erinnert uns an den Einzug Jesu in Jerusalem. Doch bereits im Verborgenen wird sein Tod beschlossen. Die Gegner Jesu sind auf dem Plan. Im Anschluss berichtet der Evangelist Markus, dass Judas den Gegnern zuarbeitet und der Verrat geplant wird.

Bei den anderen Anwesenden ruft diese Salbung Entsetzen hervor: „Welche Verschwendung? Wen hätte man da nicht unterstützen können?“ Die Freunde von Jesus meinen es gut. Sie wollen das Beste und reagieren vorschnell und weisen die Frau zurecht.
Doch mit der Reaktion von Jesus haben sie nicht gerechnet. Er nimmt die Frau in Schutz und verteidigt sie sogar noch, denn für ihn ist sie die einzige. die verstanden hat, was er jetzt braucht. Sie salbte ihn im Voraus zum Begräbnis.
Das gibt ihm Nähe, sie lindert so seine Angst und Einsamkeit und sie gibt ihm die Kraft, alles durchzustehen. Dadurch, dass Jesus diese Geste der Frau so für sich deutet, macht er sie zu einer Prophetin. Sie gießt kostbares Öl auf seinen Kopf. So wurden schließlich im alten Israel Könige gesalbt. König Saul. König David. So salbt sie Jesus zum „Messias“, zum „Christus“, was ja nichts anderes bedeutet als „Gesalbter“. Jesus ist sich sicher: Nach seinem Tod wird er für Gott derselbe sein, der er vorher war: Der Christus Jesus, der Gesalbte Gottes. Er kann jetzt aufstehen und seinen Leidensweg gehen.

Was können wir aus dem Bibeltext von der Salbung in Bethanien mitnehmen in die neue Woche?

Sie lässt uns hoffentlich ein Gespür entwickeln für die Stunde, die gerade geschlagen hat. Sie lässt uns an Menschen denken, die wir jetzt nicht sehen können. Wir können mit ihnen telefonieren oder ihnen schreiben. Sie lässt uns anderen unsere Zuneigung und Liebe zeigen. Vor allem lässt sie uns nicht verstummen in Angst und Mutlosigkeit. So mag sie uns eine wohltuende kleine Unterbrechung sein und Fantasie freisetzen in einer Zeit, in der alles anders ist als sonst.

Carola Timpe

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Fundsache - vor dem Pfarrbüro!

Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2)

17. März 2020

An dieser Stelle Informieren wir darüber, wie wir mit dem Coronavirus umgehen und insbesondere darüber, welche Gottesdienste und Veranstaltungen stattfinden werden.

Veranstaltungen in der St. Lucas-Kirchengemeinde

Jede und jeder möge auf sich und seine Mitmenschen achten und verantwortlich über die eigene Teilnahme entscheiden. Bleiben Sie gesund und behütet!

  • Gottesdienste finden bis auf Weiteres nicht statt!
  • Das Konfirmationsjubiläum am 29. März fällt aus. Es wird auf den 25. Oktober 2020 verschoben.
  • Das Seniorenfrühstück am 30. März findet nicht statt!
  • Bis zum voraussichtlichen Wiedereröffnen der Schulen am 20. April ruhen alle Gruppen und Kreise und auch der Konfirmandenunterricht.
  • Langfristig werden große geplante Veranstaltungen abgesagt bzw. verschoben; das betrifft leider auch die diesjährigen Konfirmationen.
  • Das Pfarramt und das Kirchenbüro bleiben telefonisch und elektronisch erreichbar. Für Kasual- und Seelsorgegespräche steht das Gemeindehaus offen. Bitte vereinbaren Sie jedoch vorab telefonisch oder per Email einen Termin.
  • Die Friedhofskapelle steht bis auf Weiteres für Trauerfeiern nicht zur Verfügung;
  • Aussegnungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis sind jedoch möglich.

 

Empfehlungen der Landeskirche Hannovers

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit!

Dieses Bibelwort aus 2. Tim 1,7 schreibt der Landesbischof neben die Empfehlungen der Landeskirche zum Umgang mit dem Coronavirus, die Sie – täglich aktualisiert – hier finden:
https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2020/02/2020-02-28_2

 

Rasengräber auf dem Friedhof

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Ab 1. April beginnt die Pflegesaison auf dem Friedhof. Die Friedhofsverwaltung weist darauf hin, dass bis Ende März alle Blumen und Grabgeschenke von den Gräbern ohne Pflegeverpflichtung (Rasengräber) entfernt werden müssen, um den Friedhofsgärtnern die Arbeit – besonders das Rasenmähen - zu ermöglichen.

Blumen und Grabbeigaben können an der Andachtsstelle abgelegt werden, nicht jedoch auf der Rasenfläche.

Wir bitten die Nutzungsnehmerinnen und Nutzungsnehmer um Beachtung.

 

Gemeindebüro

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Pfarrsekretärin Sabine Klingl
Corvinusplatz 2
30982 Pattensen
Tel.: 05101 12428
Fax: 05101 6015

Öffnungszeiten:

Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch von 10.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

Jörg Claaßen
Diakon Jörg Claaßen
Tel.: 05101 916557

Der neue Kirchblick

cla
Gebet für den 6. Sonntag der Passionszeit (Palmarum)

Wir halten dir unsere Herzen hin, Jesus Christus,
wir strecken dir unsere Hände entgegen.
Wir wollten dir entgegengehen,
wir wollten mit dir laufen
und hineinziehen in deine Stadt.

Aber wir können nur mit unseren Herzen zu dir kommen.
Nur unsere Sehnsucht ist auf dem Weg zu dir.
Nur unsere Gebete.
Sie sind alles, was wir haben.
So beten wir
für die Kranken
für die, denen keine Medizin mehr helfen kann,
für die, die einsam sterben,
für die, die unter der Last dieser Tage zusammenbrechen.
Komm zu ihnen mit deiner Liebe und heile sie.
Höre uns.

So beten wir
für die Menschen,
die in Krankenhäuser und Pflegeheimen arbeiten,
in Feuerwachen und Apotheken,
in Kitas und Supermärkten,
in Laboren und in Ställen,
in Ämtern und Gemeinden.
Komm zu ihnen mit deiner Freundlichkeit und behüte sie.
Höre uns.

So beten wir
für die Menschen,
die in der Sorge dieser Tage in Vergessenheit geraten,
die Flüchtlinge,
die Opfer von häuslicher Gewalt,
die Verwirrten und Missbrauchten,
die Hungernden,
die Einsamen.
Komm zu ihnen und rette sie.
Höre uns.

Wir halten dir unsere Herzen hin
und danken dir für den Glauben.
Wir danken dir,
weil wir zu dir und zueinander gehören.
Wir danken dir
für die Zeichen der Liebe und Verbundenheit,
für die freundlichen Worte,
für die Musik.
Wir danken dir für dein Wort und deine weltweite Kirche.
Wir wollten dir entgegengehen
und hineinziehen in deine Stadt.
Und wir erleben es:
Du gehst mit uns durch diese Zeit
Heute, in diesen Tagen der Passion,
und jeden neuen Tag.

Amen.

(Quelle: VELKD)