Mitten auf dem historischen Kirchhof von St. Vitus steht ein kleines Verkaufsschränkchen – und ist längst zu einem lebendigen Treffpunkt geworden. Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, Radfahrende und Spaziergänger bleiben neugierig stehen, kaufen ein Glas Marmelade, kommen miteinander ins Gespräch oder fragen, wie auch sie das Projekt unterstützen können. Das Prinzip des „Vituslädchens“ ist so einfach wie verbindend: Gemeindemitglieder stellen mit viel Liebe kleine Köstlichkeiten und Handarbeiten her und spenden sie der Kirchengemeinde. Marmeladen, Gelees und Sirupe, Essige, Kräutersalz, Kerzen, Seifen, Dekoratives aus Resin, gestrickte Socken, Herbst- und Adventskränze oder frische Eier vom benachbarten Hof – die Vielfalt ist nahezu grenzenlos. Auch Obst aus den Gärten des Ortes wird im Pfarrhaus abgegeben und dort weiterverarbeitet. Im Vituslädchen werden die Produkte ansprechend präsentiert und stehen den Kundinnen und Kunden rund um die Uhr zur Verfügung – bei Wind und Wetter. Dank solarbetriebener Belüftung und Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit ist das Lädchen nachhaltig und ganzjährig nutzbar. Die Bezahlung erfolgt flexibel und zeitgemäß: in bar, per QR-Code über Fotoüberweisung in der Banking-App oder – bei größeren Veranstaltungen – bargeldlos mit einem SumUp-Gerät. Der gesamte Erlös kommt unmittelbar der Gemeindearbeit zugute.