Aktuelles

Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

www.klimafasten.de

Viele evangelische und katholische Christinnen und Christen haben sich mit den Forderungen der Jugendlichen solidarisiert und sichtbar und hörbar an den "Fridays for Future" und den großen Klimademonstrationen beteiligt.
Eine "Ethik des Genug", die die beiden Kirchen schon lange fordern, wird immer plausibler und ist dringend geboten. Die Klimafastenaktion bietet vielfältige Anregungen zur Einübung in eine solche "Ethik des Genug". Bei ihr geht es darum, dass alle - die gegenwärtige Generation wie auch künftige Generationen - genug zum Leben haben. Aber es geht auch darum, dass die, die zu viel haben, es genug sein lassen können.
Über das rechte Maß nachzudenken und es immer wieder einzuüben, dazu wünschen wir auch in der Fastenzeit 2020 gutes Gelingen und Gottes Segen.
(Auszug aus dem Grußwort der diesjährigen Schirmherrin)

Klimafasten (vom 26.2.-12.4.2020)

  • tut Leib und Seele gut: Spüren und erleben, was ich wirklich brauche, was wichtig ist für ein gutes Leben im Einklang mit der Schöpfung.
  • lässt Herz, Hand und Verstand anders und achtsamer mit der Schöpfung und den Mitgeschöpfen umgehen.
  • weitet den Blick, bereitet auf Ostern vor, verändert mich und die Welt.

Mit dieser Fastenaktion stellen wir uns in die christliche Tradition, die in der Zeit vor Ostern des Leidens gedenkt und bewusst Verzicht übt, um frei zu werden für neue Gedanken und andere Verhaltensweisen.
Der Klimawandel verursacht Leiden, denn er gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen. Klimaschutz macht Verzicht erforderlich. Aber immer wieder ist er ein Gewinn, wenn es gelingt, alleine oder in der Gemeinschaft das Leben klimafreundlicher zu gestalten. (Weitere Infos unter www.klimafasten.de)
Man kann wochenweise Schwerpunkte für sein Klimafasten setzen, z.B. über seinen CO2-Fußabdruck, Energieverbrauch, Elektronik-Konsum, plastikfreies Leben nachdenken, sowie über Lebensmittel retten und Mobilität bzw. nachhaltiges Reisen.
Wir bieten an, sich in einer (ökumenischen) Gruppe zu organisieren und sich über gemeinsame Veränderungen auszutauschen.

Wer Lust auf ein solches gemeinsames Nachdenken und Handeln hat, den laden wir hiermit sehr herzlich zu vier Treffen ein, jeweils donnerstags um 19 Uhr: am 20.2. in St. Oliver, am 5.3. und 26.3. in der ARCHE der Thomasgemeinde und zum Abschluss am 16.4. wieder in St. Oliver.
Verbindliche Anmeldung im Gemeinde- bzw. Pfarrbüro von St. Oliver und der Thomasgemeinde.

Wiltrud-Ulrike Mühlbauer und Kornelia Moritz