Am Pfingsmontag wurde in der St. Marien-Gemeinde Grasdorf das neue Kolumbarium feierlich eingeweiht. So können Verstorbene in der Urne direkt in der Kirche beigesetzt werden. Pastorin Charlotte Kalthoff und Pfarrer Thomas Kellner von der katholischen Gemeinde Laatzen gestalteten gemeinsam den Gottesdienst zur Einweihung des Kolumbariums.
In seinem Grußwort betonte Superintendent Andreas Brummer die Bedeutung des neuen Raumes für die Gemeinde: „Heute übergeben wir das Kolumbarium an St. Marien seiner Bestimmung. Es wird ein Ort der Erinnerung, der Würde und des Friedens – ein Ort, der Leben und Tod verbindet und zugleich über den Tod hinausweist.“ Brummer führte weiter aus, dass das Kolumbarium sichtbar mache, wie Glaube und Gemeinschaft über den Tod hinaus reichen. Taufstein und Taufbaum erinnern an den Anfang des Lebens und Gottes Versprechen, uns ein Leben lang zu begleiten. Abendmahlstisch und Kreuz vergegenwärtigen die Geschichte Jesu und die Hoffnung auf einen neuen Anfang. Das Kolumbarium lädt Besucher ein, innezuhalten und sich auf die eigene Endlichkeit zu besinnen.