Damit Gott nicht inkognito bleibt

30. Mai 2026

Damit Gott nicht inkognito bleibt

„Mir hat keiner was geschenkt“, höre ich manchmal in Gesprächen. Und dann wird erzählt, wie viel Anstrengung und Fleiß es brauchte, um sich ein eigenes Leben aufzubauen. Mich beeindrucken solche Lebensgeschichten sehr. Und doch habe ich meine Zweifel, wenn es heißt: Mir hat keiner was geschenkt. Stimmt das? Es beginnt doch mit dem ersten Schrei nach der Geburt: Das Leben kann sich niemand selbst geben. Es ist das erste und größte Geschenk.

Auch echte Freundschaft, die Liebe des Partners, den Respekt der Kinder, Gesundheit und Glück kann man sich nicht verdienen. Ja, für eine Freundschaft muss man auch etwas tun, auch für die Gesundheit. Am Ende aber bleibt es ein Geschenk, denn Liebe oder Freundschaft kann man sich nicht verdienen.

So vieles im Leben ist Geschenk. Von wem? Für mich steckt Gott dahinter, dass ich auf die richtigen Leute getroffen bin, die mir zu Freunden wurden, dass ich in Familie und Beruf glücklich sein kann. Gott bleibt dabei oft inkognito: Dann erscheint manches wie ein großer Zufall. Aber für mich steht fest:

Mein Leben ist mir von Gott geschenkt, und ich entdecke mehr und mehr, was mir an Persönlichkeit und Begabungen in die Wiege gelegt wurde. Mich erinnert meine Taufe daran, dass unser Leben ein großes Geschenk ist, und dass Gott mit unserem Leben Gutes vorhat. Deshalb laden wir in unserer Gemeinde regelmäßig zur Taufe ein. Damit Gott auch in Ihrem Leben nicht inkognito bleibt. Probieren Sie es mal aus! Sie können sich über unsere Homepage evangelisch-in-laatzen.de oder in ihrem Pfarramt vor Ort anmelden, um das Geschenk ihres Lebens zu feiern!

Pastor
Pastor Dr. Jens Wening

St. Petri-Gemeinde Rethen